logging in or signing up tibetische_heilkunde-was_kann_sie_uns_lehren thesukh Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINT lite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: (To copy code, click on the text box) Embed: URL: Thumbnail: WordPress Embed Customize Embed The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 24 Category: Science & Tech.. License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: August 15, 2011 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available. Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript Tibetische Heilkunde – was kann sie uns heute lehren?: Tibetische Heilkunde – was kann sie uns heute lehren? Prof. Dr. med. Klaus Jork Institut für Allgemeinmedizin Klinikum der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am MainSlide 2: Gliederung Traditionelle Medizinsysteme Was ist anders in der tibetischen Heilkunde? (TH) Primäre Ursachen von Krankheit Gesundheit – „sich auf das verlassen, was einem entspricht“ Alles entsteht zuerst im Geist … Therapie in der tibetischen Heilkunde1. Traditionelle Medizinsysteme: 1. Traditionelle Medizinsysteme Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Ayurveda (Wissen vom Leben; ayus = Leben; veda = Wissen) Tibetische Heilkunde2. Was ist anders in der TH?: 2. Was ist anders in der TH? Der Mensch ist ein Mikrokosmos im Makrokosmos . Es gilt das Gesetz von Ursache und Wirkung ( karma ). Ursache von Krankheiten ist das Ungleichgewicht unserer Energiesysteme, nicht vordergründig äußere Ursachen ( „Geistesgifte“ ). Geist und Bewusstsein sind die Ursache all unserer Erfahrungen. Grundlagen von Diagnostik und Therapie sind Beobachtung und Erfahrung . „Analysen“ der Arzneimittelwirkung erfolgen nach den sechs Geschmacksarten .Slide 7: „Krankheit entsteht aus dem Ungleichgewicht der fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum), und die Heilmittel haben die Natur der Elemente. Deswegen ist die Beziehung zwischen dem Körper, der Krankheit, dem Arzt und den Medikamenten von gleicher Natur.“ Tenzing Choedrak3. Primäre Ursachen von Krankheit: 3. Primäre Ursachen von Krankheit „Im gesunden Körper befinden sich Wind lung , Galle tipa und Schleim bekan im Gleichgewicht und rufen so keine Beschwerden hervor, wenn die drei Körpersäfte im Gleichgewicht sind. Wenn die drei Körpersäfte im Gleichgewicht sind, wirken sie als Ursachen für die Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Sie werden erst zur Ursache von Krankheit , wenn sie in Unordnung geraten.“ Yeshi Donden 1990Slide 9: Primäre Krankheitsursachen sind die Wurzel der als „Gifte“ bezeichneten Geistesverfassungen : - Unwissenheit bzw. Verblendung - Begierde bzw. Anhaftung - Hass bzw. Aggression Psychosomatisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit: Psychosomatisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit Begierde nach der Erfüllung des Lebensdurstes bedingt 42 Krankheiten und bezieht sich auf das energetische Prinzip „lung“ (Wind); Widerwille oder Hass gegen alle Hindernisse, die dem entgegen stehen bedingen 26 Krankheiten und bezieht sich auf das energetische Prinzip „tipa“ (Galle); Verblendung , die sich als Ich-Wahn manifestiert, erzeugt 33 Krankheiten und bezieht sich auf das energetische Prinzip „bekan“ (Schleim).Slide 11: Es ist vor allem die Ichbezogenheit , die uns den Zugang zu den Dimensionen des Glücks mit all der Kraft unserer Emotionen versperrt. Pätrül Rinpoche 1995Nichtwissen (ajnana) bedeutet nicht Mangel an partikulärem Wissen (Sach- und Faktenwissen), sondern mangelnde Erkenntnis der Wirklichkeit des eigenen Selbst:: Nichtwissen (ajnana) bedeutet nicht Mangel an partikulärem Wissen (Sach- und Faktenwissen), sondern mangelnde Erkenntnis der Wirklichkeit des eigenen Selbst : Es gibt kein unabhängig existierendes Ich . Alles entsteht in gegenseitiger Abhängigkeit und ist damit voneinander abhängig. - Alles ist vergänglich . Sekundäre oder auslösende Ursachen von Krankheiten: Sekundäre oder auslösende Ursachen von Krankheiten - Zeit bzw. Jahreszeiten - Dämonen des Geistes (behindernde Kräfte, meist im eigenen Geist wirksam; Einflüsse anderer Menschen) - falsche Ernährung und Lebensweise 4. Gesundheit: 4. Gesundheit tröwaten (tib.) „sich auf das verlassen, was einem entspricht“ Integration des Einzelnen in Mitgefühl gegenüber den Mitmenschen, dem sozialen ebenso wie dem biologisch-ökologischen Umfeld; nicht Anpassung, sondern erkennen eigener Fähigkeiten , Möglichkeiten und Grenzen. Gesundheit: Gesundheit ist ganz wesentlich das Ergebnis der inneren Einstellungen eines Menschen, bedingt durch sein Verständnis von Denken, Kommunizieren und Handeln, sein Sinnverständnis des Daseins und die daraus resultierende verantwortungsvolle Problemlösung im Alltag gegenüber Mitmenschen und unserer Umwelt. Lehre der drei „guna“ (sanskr.): Lehre der drei „guna“ (sanskr.) Qualitative Prinzipien eines Menschen: sattva Gleichgewicht, Harmonie, Licht, Reinheit, intelligente Substanz rajas Aktivität, Energie, Begehren, Leidenschaft, Expansion, Bewegung, Entwicklung, leidenschaftlicher Dynamismus tamas Dunkelheit, Trägheit, Umwissenheit5. Alles entsteht zuerst im Geist: 5. Alles entsteht zuerst im Geist Damit ist dieser die Ursache aller Erfahrung, ob gute oder schlechte. Deswegen ist es notwendig, zuallererst zu lernen, mit dem Geist zu arbeiten. Warum Achtsamkeit üben?: Warum Achtsamkeit üben? Wir erfassen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir gelernt haben, sie durch unsere Sinne, Vorstellungen und Bedeutungszuweisungen zu sehen. Unser Gehirn konstruiert die Welt.Voraussetzungen für Achtsamkeit: Voraussetzungen für Achtsamkeit Wer einer Selbstreflexion nicht fähig war und sie nicht gelernt hatte, der blieb lebenslang auf der Stufe des Disputierens, Zankens und Streitens stehen. Frank Teichmann Echte Verhaltensänderungen bei Menschen sind langfristig nur über Einsicht zu erreichen. Myoki LehrhauptSlide 25: …, dass Achtsamkeit den Menschen dabei helfen kann, ein vollständigeres und lebendigeres Leben zu leben, auch dann, wenn sie Schmerzen, Stress oder Krankheiten haben. Es geht also um die Motivation , das Leiden zu lindern. Myoki Lehrhaupt „Bewachen der Sinnestore“: „Bewachen der Sinnestore“ Welche Eindrücke vermitteln mir meine Sinnesorgane bei Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen und Denken ? Welche Auswirkungen haben diese Wahrnehmungen auf meine Befinden ?Satipatthana Sutta (Thich Nhat Hanh: Umarme deine Wut 1990): Satipatthana Sutta (Thich Nhat Hanh: Umarme deine Wut 1990) Sutra der Vier Verankerungen der Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen auf: - den Körper , z.B. Bewachen der Sinnestore - die Gefühle , z.B. ihre Unbeständigkeit. Wozu verleiten sie mich? - den Geist , z.B. dass er nie zur Ruhe kommt - die Geistesinhalte : Wie beeinflussen meine Konzepte mein Verhalten? Kum Nye – Methode der Selbstheilung: Kum Nye – Methode der Selbstheilung ( Tarthang Tulku 1978) - Stress auflösen - negative Verhaltensweisen verändern - Einheit bilden von Körper und Geist - Sinne öffnen und mit Gefühlen in Kontakt treten Lernen : Emotionen sind wandelbare Manifestationen.Slide 32: Nicht die Umstände bestimmen des Menschen Glück oder Unglück, sondern seine Fähigkeiten zur Bewältigung der Umstände. Nicht die Ereignisse sind wichtig, sondern meine Reaktion darauf.Therapie in der tibetischen Heilkunde: Therapie in der tibetischen Heilkunde Blauer Beryll Sangye Gyamtso Thangkhas zur Lehre der tibetischen Heilkunde bildhaft in 3 Wurzeln : - Wurzel des Körpers – Physiologie u. Pathologie Wurzel der Diagnose Wurzel der Therapie – mit 4 Stämmen: Ernährung Lebensweise Arzneimittel äußere Therapien gyü-shi, tib. rgyud-bzhi Die Vier Tantra: gyü-shi , tib. rgyud-bzhi Die Vier Tantra „Die achtgliedrige geheime Unterweisung über die Essenz der Unsterblichkeit zum Schutz der Gesundheit“: - Wurzel-Tantra : Überblick über die medizinische Lehre - Tantra der Erklärung : Embryologie, Anatomie, Energien, Funktionen - Tantra der mündlichen Unterweisung : Krankheitslehre, 101 Krankheiten - Viertes Tantra : Methoden der Diagnose, Zubereitung von Arzneien.Unser Verhalten und Urteilen wird durch Konzepte bestimmt:: Unser Verhalten und Urteilen wird durch Konzepte bestimmt: Was ist normal? Wie hat man sich zu verhalten? Was kann ich vom anderen erwarten? Die Tibeter gehen davon aus, dass wir unreflektiert durch 80 Konzepte festgelegt werden: 33 grobstoffliche 40 feinstoffliche 7 subtile Konzepte Konzepte legen uns fest; wir sind nicht frei in unseren Entscheidungen.Slide 45: Sieben subtile Konzepte - Vergesslichkeit (Verfall geistiger Präsenz) Irrtum (dass man z.B. ein Seil für eine Schlange hält) Nicht-Sprechen Depression Faulheit Zweifel mittleres Begehren (ein Geist, in dem sich Wunsch und Abneigung die Waage halten)Slide 48: Du lebst in Illusion und der Erscheinungswelt der Dinge. Aber es gibt eine Wirklichkeit. Du bist diese Wirklichkeit, doch du weißt es nicht. Wenn du erwachst in dieser Wirklichkeit, wirst du erkennen, dass du nichts bist. Und nichts seiend bist du alles. Kalu RinpocheSlide 49: Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein … Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer … Aber er wird daliegen wie eine alte verlassene Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen. A. de Saint-Exupery „Der Kleine Prinz“ You do not have the permission to view this presentation. In order to view it, please contact the author of the presentation.
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Klaus Jork Institut für Allgemeinmedizin Klinikum der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am MainSlide 2: Gliederung Traditionelle Medizinsysteme Was ist anders in der tibetischen Heilkunde? (TH) Primäre Ursachen von Krankheit Gesundheit – „sich auf das verlassen, was einem entspricht“ Alles entsteht zuerst im Geist … Therapie in der tibetischen Heilkunde1. Traditionelle Medizinsysteme: 1. Traditionelle Medizinsysteme Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Ayurveda (Wissen vom Leben; ayus = Leben; veda = Wissen) Tibetische Heilkunde2. Was ist anders in der TH?: 2. Was ist anders in der TH? Der Mensch ist ein Mikrokosmos im Makrokosmos . Es gilt das Gesetz von Ursache und Wirkung ( karma ). Ursache von Krankheiten ist das Ungleichgewicht unserer Energiesysteme, nicht vordergründig äußere Ursachen ( „Geistesgifte“ ). Geist und Bewusstsein sind die Ursache all unserer Erfahrungen. Grundlagen von Diagnostik und Therapie sind Beobachtung und Erfahrung . „Analysen“ der Arzneimittelwirkung erfolgen nach den sechs Geschmacksarten .Slide 7: „Krankheit entsteht aus dem Ungleichgewicht der fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum), und die Heilmittel haben die Natur der Elemente. Deswegen ist die Beziehung zwischen dem Körper, der Krankheit, dem Arzt und den Medikamenten von gleicher Natur.“ Tenzing Choedrak3. Primäre Ursachen von Krankheit: 3. Primäre Ursachen von Krankheit „Im gesunden Körper befinden sich Wind lung , Galle tipa und Schleim bekan im Gleichgewicht und rufen so keine Beschwerden hervor, wenn die drei Körpersäfte im Gleichgewicht sind. Wenn die drei Körpersäfte im Gleichgewicht sind, wirken sie als Ursachen für die Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Sie werden erst zur Ursache von Krankheit , wenn sie in Unordnung geraten.“ Yeshi Donden 1990Slide 9: Primäre Krankheitsursachen sind die Wurzel der als „Gifte“ bezeichneten Geistesverfassungen : - Unwissenheit bzw. Verblendung - Begierde bzw. Anhaftung - Hass bzw. Aggression Psychosomatisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit: Psychosomatisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit Begierde nach der Erfüllung des Lebensdurstes bedingt 42 Krankheiten und bezieht sich auf das energetische Prinzip „lung“ (Wind); Widerwille oder Hass gegen alle Hindernisse, die dem entgegen stehen bedingen 26 Krankheiten und bezieht sich auf das energetische Prinzip „tipa“ (Galle); Verblendung , die sich als Ich-Wahn manifestiert, erzeugt 33 Krankheiten und bezieht sich auf das energetische Prinzip „bekan“ (Schleim).Slide 11: Es ist vor allem die Ichbezogenheit , die uns den Zugang zu den Dimensionen des Glücks mit all der Kraft unserer Emotionen versperrt. Pätrül Rinpoche 1995Nichtwissen (ajnana) bedeutet nicht Mangel an partikulärem Wissen (Sach- und Faktenwissen), sondern mangelnde Erkenntnis der Wirklichkeit des eigenen Selbst:: Nichtwissen (ajnana) bedeutet nicht Mangel an partikulärem Wissen (Sach- und Faktenwissen), sondern mangelnde Erkenntnis der Wirklichkeit des eigenen Selbst : Es gibt kein unabhängig existierendes Ich . Alles entsteht in gegenseitiger Abhängigkeit und ist damit voneinander abhängig. - Alles ist vergänglich . Sekundäre oder auslösende Ursachen von Krankheiten: Sekundäre oder auslösende Ursachen von Krankheiten - Zeit bzw. Jahreszeiten - Dämonen des Geistes (behindernde Kräfte, meist im eigenen Geist wirksam; Einflüsse anderer Menschen) - falsche Ernährung und Lebensweise 4. Gesundheit: 4. Gesundheit tröwaten (tib.) „sich auf das verlassen, was einem entspricht“ Integration des Einzelnen in Mitgefühl gegenüber den Mitmenschen, dem sozialen ebenso wie dem biologisch-ökologischen Umfeld; nicht Anpassung, sondern erkennen eigener Fähigkeiten , Möglichkeiten und Grenzen. Gesundheit: Gesundheit ist ganz wesentlich das Ergebnis der inneren Einstellungen eines Menschen, bedingt durch sein Verständnis von Denken, Kommunizieren und Handeln, sein Sinnverständnis des Daseins und die daraus resultierende verantwortungsvolle Problemlösung im Alltag gegenüber Mitmenschen und unserer Umwelt. Lehre der drei „guna“ (sanskr.): Lehre der drei „guna“ (sanskr.) Qualitative Prinzipien eines Menschen: sattva Gleichgewicht, Harmonie, Licht, Reinheit, intelligente Substanz rajas Aktivität, Energie, Begehren, Leidenschaft, Expansion, Bewegung, Entwicklung, leidenschaftlicher Dynamismus tamas Dunkelheit, Trägheit, Umwissenheit5. Alles entsteht zuerst im Geist: 5. Alles entsteht zuerst im Geist Damit ist dieser die Ursache aller Erfahrung, ob gute oder schlechte. Deswegen ist es notwendig, zuallererst zu lernen, mit dem Geist zu arbeiten. Warum Achtsamkeit üben?: Warum Achtsamkeit üben? Wir erfassen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir gelernt haben, sie durch unsere Sinne, Vorstellungen und Bedeutungszuweisungen zu sehen. Unser Gehirn konstruiert die Welt.Voraussetzungen für Achtsamkeit: Voraussetzungen für Achtsamkeit Wer einer Selbstreflexion nicht fähig war und sie nicht gelernt hatte, der blieb lebenslang auf der Stufe des Disputierens, Zankens und Streitens stehen. Frank Teichmann Echte Verhaltensänderungen bei Menschen sind langfristig nur über Einsicht zu erreichen. Myoki LehrhauptSlide 25: …, dass Achtsamkeit den Menschen dabei helfen kann, ein vollständigeres und lebendigeres Leben zu leben, auch dann, wenn sie Schmerzen, Stress oder Krankheiten haben. Es geht also um die Motivation , das Leiden zu lindern. Myoki Lehrhaupt „Bewachen der Sinnestore“: „Bewachen der Sinnestore“ Welche Eindrücke vermitteln mir meine Sinnesorgane bei Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen und Denken ? Welche Auswirkungen haben diese Wahrnehmungen auf meine Befinden ?Satipatthana Sutta (Thich Nhat Hanh: Umarme deine Wut 1990): Satipatthana Sutta (Thich Nhat Hanh: Umarme deine Wut 1990) Sutra der Vier Verankerungen der Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen auf: - den Körper , z.B. Bewachen der Sinnestore - die Gefühle , z.B. ihre Unbeständigkeit. Wozu verleiten sie mich? - den Geist , z.B. dass er nie zur Ruhe kommt - die Geistesinhalte : Wie beeinflussen meine Konzepte mein Verhalten? Kum Nye – Methode der Selbstheilung: Kum Nye – Methode der Selbstheilung ( Tarthang Tulku 1978) - Stress auflösen - negative Verhaltensweisen verändern - Einheit bilden von Körper und Geist - Sinne öffnen und mit Gefühlen in Kontakt treten Lernen : Emotionen sind wandelbare Manifestationen.Slide 32: Nicht die Umstände bestimmen des Menschen Glück oder Unglück, sondern seine Fähigkeiten zur Bewältigung der Umstände. Nicht die Ereignisse sind wichtig, sondern meine Reaktion darauf.Therapie in der tibetischen Heilkunde: Therapie in der tibetischen Heilkunde Blauer Beryll Sangye Gyamtso Thangkhas zur Lehre der tibetischen Heilkunde bildhaft in 3 Wurzeln : - Wurzel des Körpers – Physiologie u. Pathologie Wurzel der Diagnose Wurzel der Therapie – mit 4 Stämmen: Ernährung Lebensweise Arzneimittel äußere Therapien gyü-shi, tib. rgyud-bzhi Die Vier Tantra: gyü-shi , tib. rgyud-bzhi Die Vier Tantra „Die achtgliedrige geheime Unterweisung über die Essenz der Unsterblichkeit zum Schutz der Gesundheit“: - Wurzel-Tantra : Überblick über die medizinische Lehre - Tantra der Erklärung : Embryologie, Anatomie, Energien, Funktionen - Tantra der mündlichen Unterweisung : Krankheitslehre, 101 Krankheiten - Viertes Tantra : Methoden der Diagnose, Zubereitung von Arzneien.Unser Verhalten und Urteilen wird durch Konzepte bestimmt:: Unser Verhalten und Urteilen wird durch Konzepte bestimmt: Was ist normal? Wie hat man sich zu verhalten? Was kann ich vom anderen erwarten? Die Tibeter gehen davon aus, dass wir unreflektiert durch 80 Konzepte festgelegt werden: 33 grobstoffliche 40 feinstoffliche 7 subtile Konzepte Konzepte legen uns fest; wir sind nicht frei in unseren Entscheidungen.Slide 45: Sieben subtile Konzepte - Vergesslichkeit (Verfall geistiger Präsenz) Irrtum (dass man z.B. ein Seil für eine Schlange hält) Nicht-Sprechen Depression Faulheit Zweifel mittleres Begehren (ein Geist, in dem sich Wunsch und Abneigung die Waage halten)Slide 48: Du lebst in Illusion und der Erscheinungswelt der Dinge. Aber es gibt eine Wirklichkeit. Du bist diese Wirklichkeit, doch du weißt es nicht. Wenn du erwachst in dieser Wirklichkeit, wirst du erkennen, dass du nichts bist. Und nichts seiend bist du alles. Kalu RinpocheSlide 49: Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein … Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer … Aber er wird daliegen wie eine alte verlassene Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen. A. de Saint-Exupery „Der Kleine Prinz“