salutogenese04

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Gliederung (Teil IV – Evaluation): 

Gliederung (Teil IV – Evaluation) 17. Ergebnisse der Fragebögen 18. Salutogenese – Umdeutungen des Verständnisses? 19. Salutogenese für die Praxis – Was kann ich morgen bei meinen Patienten damit anfangen? 20. Was haben wir gelernt? 21. Bewertung des Seminars

17. Ergebnisse der Fragebögen: 

17. Ergebnisse der Fragebögen Wie ist meine Selbstwahrnehmung im Vergleich mit den Ergebnissen der Fragebögen? Wie beurteile ich die Praxistauglichkeit der Instrumente? Was halte ich vom Einsatz der Erhebungsbögen in der Praxis ? Bei welchen Patienten in meiner Praxis würde ich die Fragebögen einsetzen?

18. Salutogenese – Umdeutungen des Verständnisses?: 

18. Salutogenese – Umdeutungen des Verständnisses? Zentrum für Salutogenese, Bad Gandersheim: Die Grundlage des Konzeptes der Salutogenese ist ein evolutionäres, systemisches Welt- und Menschenbild . Der Mensch erscheint als ein sich selbst organisieren- des, autonom regulierendes, soziales und bewusstes Wesen . Neue wissenschaftliche Erkenntnisse liegen diesem „Neuen Denken“ zugrunde:

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1. Alle Erscheinungen sind „ Schwingungsmuster “. 2. Alle Wechselwirkungen sind Resonanzen . 3. Dynamische Prozesse organisieren sich selbst. 4. Die Selbstorganisation wird von einem Attraktor geleitet. 5. Jedes System befindet sich neben und in anderen Systemen. Bei diesem entwicklungsorientierten Menschenbild sehen wir den Menschen im Spannungsfeld zwischen dem attraktiven Idealbild und realem Dasein.

Slide 5: 

Ganzheitliche Entwicklung Lieben Verstehen Mitmenschen Kultur Emotionen Vorstellungen Attraktor Kohärenz Gesundheit Sicherheit Urvertrauen Körper/Umwelt Menschheit Wille-Aktivität geistige Intuition Mit den 3 Komponenten des Kohärenzgefühls spricht Antonovsky 3 menschliche Daseinsdimensionen an: Denken, Fühlen, Handeln.

Konsequenzen in Anbetracht der Umdeutungen: 

Konsequenzen in Anbetracht der Umdeutungen Verwirren sie uns? Können wir Antonovskys Modell noch erkennen? Können wir die Umdeutungen als Erweiterung sehen? Wie wichtig ist uns Eindeutigkeit ? Wie entscheiden wir uns angesichts des Praxisalltags ?

Welche Kriterien einer ärztlichen Ethik können wir definieren unter Berücksichtigung von:: 

Welche Kriterien einer ärztlichen Ethik können wir definieren unter Berücksichtigung von: den 3 Dimensionen menschlichen Daseins Denken, Fühlen und Handeln einerseits und den Konstrukten des Kohärenzgefühls andererseits, nämlich - Verstehbarkeit - Problemlösungsfähigkeit - Sinngebung?

Kern jeder praktischen Ethik: 

Kern jeder praktischen Ethik Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu. Vier „göttliche Verweilenszustände“ (Indien): - Güte - Mitgefühl - Mitfreude - Gleichmut

In der Verantwortung gegenüber dem Patienten:: 

In der Verantwortung gegenüber dem Patienten: Ihn dort abholen, wo er steht . Offene Kommunikation : Zuhören, Fragen, Verstehen, mit Ressourcen des Patienten arbeiten, Empathie entwickeln können. Nicht direktive Beratung (Rogers) Begleiten : Ziele festlegen, Verantwortlich- keiten absprechen (Compliance), keine Kritik, keine Verbote, positive Ansätze suchen.

19. Salutogenese für die Praxis: 

19. Salutogenese für die Praxis Nicht nur die Anliegen, Symptome und Diagnosen des Patienten sehen, sondern: seine Lebenssituation erfassen, wie Autonomie, soziale Integration, Aktivitäten, Aufgaben, Hobbys; sein Verständnis der Bedeutung von Leiden und Einschränkung, von Diagnostik und Therapie erkennen;

Slide 12: 

seine Erfahrungen mit Problemlösung einbeziehen und Beurteilung seiner - Zuverlässigkeit - Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung - Phantasie und Kreativität - Denkfähigkeit und Zukunftsorientierung - ungenutzten Ressourcen - seine Weltanschauung, Lebensphilosophie bzw. Sinngebung integrieren.

Slide 14: 

Soma Psyche soz. Umfeld Kultur S Verstehbarkeit subjektiv O objektiv Problemlösungsfähigkeit E erkennen Sinngebung einschätzen P prüfen planen

Was Spitzenkräfte auszeichnet: 

Was Spitzenkräfte auszeichnet Neben fachlicher Qualifikation und dem Talent (Ehrgeiz, Teamfähigkeit, Ausdauer) zeichnen sich Spitzenkräfte besonders durch folgende mentale Fähigkeiten aus: Fähigkeit zur Selbstkritik Bereitschaft aus Fehlern zu lernen Selbstverantwortung statt rückwärts orientiertem Schulddenken Fähigkeit sich Hilfe zu holen Ziel- und Lösungsorientierung Offenheit für Neues. Quelle: Ortwin Meiss

20. Was haben wir gelernt?: 

20. Was haben wir gelernt? - Was haben wir vermisst ? - Was könnte man besser machen? - Wie gehen wir mit der Verpflichtung zur Fortbildung um? - Bin ich sicher, in Zukunft meine Patienten mit einem „pathogenetischem“ und einem „salutogenetischem“ Auge sehen zu können?