sringeri _und_goettliches

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Das „Göttliche“ in uns im Verständnis des Hinduismus: 

Das „Göttliche“ in uns im Verständnis des Hinduismus Erlebnisse eines Besuches im Math Sankaras in Sringeri und Gedanken zum „Göttlichen“ Klaus Jork

Veda bedeutet „Wissen“: 

Veda bedeutet „Wissen“ Es werden vier Veden unterschieden: Rigveda älteste Hymnensammlung Samaveda Melodiensammlung Yajurveda Sammlung v. Opfersprüchen Atharvaveda magische Gebete; mystische Hymnen

Jeder Veda besteht aus vier Kategorien von Texten: 

Jeder Veda besteht aus vier Kategorien von Texten Samhitas Sammlung von Gebeten, Hymnen, Liedern, Opfersprüchen; „mantras“ in Versen Brahmanas Ritualtexte in Prosa Aranyakas „Waldtexte“, esoterische u. vergeistigte Aspekte des Rituals; in der Einsamkeit studiert Upanishaden mystisch spekulative Inhalte

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Jenseits ist Fülle , diesseits ist Fülle , aus Fülle kommt Fülle hervor. Nimmt man die Fülle aus der Fülle , so bleibt nichts als Fülle . (1) Es bewegt sich, es bewegt sich nicht. Es ist fern, es ist auch nah. Allem innerlich ist es doch, Außerhalb von allem da. (5) Ischa Up.

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Wer alle Lebewesen im einen Atman sieht und den Atman in allen Lebewesen, vor dem sucht sich das Eine nicht zu verbergen. Ischa U. (6)

Vier Aspekte des Göttlichen (I): 

Vier Aspekte des Göttlichen (I) 1. der Aspekt des Fleisch gewordenen Gottes – Avatara – der eine menschliche Gestalt annimmt, um den Menschen den Weg zu weisen. Avatara bedeutet „herabkommen“ und wörtlich: „derjenige, der die Herabkunft vollzieht“. 2. der Aspekt des persönlichen Gottes – Akara – in symbolischer Gestalt. Ihm folgen Menschen, die lebhaftere Gemütsbewegungen und eine größere Einbildungskraft besitzen und eher zur Hingabe neigen.

Vier Aspekte des Göttlichen (II): 

Vier Aspekte des Göttlichen (II) 3. der Aspekt des unpersönlichen Gottes – Nirakara – ohne irgendwelche mentalen Vorstellungen: „Gott ist Geist und Wahrheit.“ 4. der Aspekt des Absoluten – Brahman nirguna – ohne Attribute, das Eine-ohne-Zweites, der reine metaphysische Weg: der Asparsavada (Weg ohne Stützen und Kontakte) von Gaudapada und der Advaita Vedanta (Weg der Nicht-Dualität) von Sankara.

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In dieser Burg Brahmans, dem Körper, befindet sich eine Kammer in der Form einen kleinen Lotos. In seinem Innern ist ein kleiner leerer Raum – was sich in diesem Raum befindet, das soll man suchen, das soll man erkennen. (1)

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Wahrlich, so weit dieser große Weltraum reicht, ebenso groß ist dieser Raum im Innern des Herzens. Darin sind Himmel und Erde enthalten, darin sind Feuer und Wind, Sonne und Mond, Blitz und Gestirne enthalten. Darin ist alles enthalten, was hier im Körper ist und was nicht sichtbar ist. (3)

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Wenn man zu jemandem sagen würde: „Wenn in dieser Brahman-Burg alles enthalten ist – alle Wesen und alle Wünsche – was bleibt dann übrig, wenn der Körper alt wird und verfällt?“ (4)

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Dann soll er sagen: „Dieses, was im innersten Raum des Herzens verborgen ist, altert nicht, wenn der Körper altert, es stirbt nicht, wenn der Körper getötet wird: Dies ist die wahre Brahman-Burg, darin sind alle Wünsche enthalten. Dies ist der Atman, frei von Sünde, alterslos, todlos, leidlos, frei von Hunger und Durst. Seine Wünsche sind wahr, seine Absichten sind wahr.“ Chandogya (5)