logging in or signing up salutogenese03 thesukh Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINT lite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: (To copy code, click on the text box) Embed: URL: Thumbnail: WordPress Embed Customize Embed The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 54 Category: Science & Tech.. License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: August 15, 2011 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available. Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript Gliederung (Teil III – Praxisbezug): Gliederung (Teil III – Praxisbezug) 12. Erweiterte Sichtweise für Gesundheit und Krankheit 13. Voraussetzungen für salutogenetische Kompetenz 14. Fragebögen zur Lebensorientierung – die SOC-Skala und SALUS 15. Methodenkritik 16. Übung12. Erweitere Sichtweisen: 12. Erweitere Sichtweisen In unserer Aus- und Weiterbildung haben wir gelernt, mit zwei „pathogenetischen Augen“ die Patienten zu sehen: - Welche Diagnosen ? - Welche Risikofaktoren ? - Was darf der Patient nicht?Slide 4: Notwendig im Sinne einer ganzheitlichen Medizin ist die Nutzung eines pathogenetischen als auch eines salutogenetischen Auges : - Welches Krankheitsverständnis hat der Patient? - Welche Erfahrungen hat er bei der Problemlösung gesammelt? - Was entspricht dem Patienten? - Worin sieht er den Sinn , gesund zu bleiben oder zu werden? Handlungsansätze: Handlungsansätze Pathogenese Salutogenese Krankengeschichte Biographie Risikofaktoren Verhaltensmuster aktuelle Beschwerden Lebenssituation Krankheitsverlauf bisherige Selbsthilfe pathologische Befunde gesunderhaltende u. Widerstandsress. Medizinische Therapie + salutogenet. Ress. Therapeutische Ansätze: Therapeutische Ansätze Pathogenese Salutogenese Beratung Widerstandsressourcen Arzneimittel Selbsthilfe mit Haus- mitteln u. Selbstmedi- kation soziale Hilfen Familien- und Nachbar- schaftshilfe professionelle Mobilisierung eigener Leistungen Ressourcen13. Voraussetzungen für salutogenetische Kompetenz: 13. Voraussetzungen für salutogenetische Kompetenz - Grundlagenwissen - Zuhören können - komplementäre Kommunikation Symmetrische Beziehungen zeichnen sich durch ein Streben nach Gleichheit und Verminderung von Unterschieden zwischen den Partnern aus, während komplementäre Interaktionen auf sich gegenseitig ergänzende Unterschiedlichkeiten basieren. Watzlawick et al. 1972Fragen zur Verstehbarkeit könnten lauten:: Fragen zur Verstehbarkeit könnten lauten: Was glauben Sie ist die Ursache Ihrer Krankheit? Bedeutet Krankheit eine Bestrafung für Sie? Können Sie Krankheit oder Beschwerden als Chance ansehen? Glauben Sie, dass für Gesundheit auch Änderungen der Lebensweise notwendig sind? Wer muss mehr für Ihre Gesundheit tun – der Arzt oder Sie selbst? Ist Gesundheit selbstverständlich für Sie oder tun Sie selbst etwas dafür?Fragen zur Problemlösungsfähigkeit könnten lauten:: Fragen zur Problemlösungsfähigkeit könnten lauten: Was hat Ihnen in schwierigen Situationen besonders geholfen? Woher beziehen Sie Ihre Informationen zu Gesundheit und Krankheit? Vertrauen Sie allein den Anweisungen Ihres Arztes oder holen Sie sich zusätzlich Rat? Was haben Sie gegen Ihre Beschwerden schon selbst getan? Was tun Sie zuerst, wenn körperliche Beschwerden auftreten?Fragen zur Sinnhaftigkeit könnten lauten:: Fragen zur Sinnhaftigkeit könnten lauten: Gibt es Wünsche, die Sie sich bisher nicht erfüllt haben? Was glauben Sie, warum Sie leben? Was würden Sie als Ziel Ihres Lebens betrachten? Haben Sie eine Lebensphilosophie? Was möchten Sie erreichen? Was wäre der nächste Schritt dazu? Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig? Wofür würden Sie sich ganz besonders einsetzen?Fragebögen zur Lebensorientierung - die SOC-Skala und SALUS: Fragebögen zur Lebensorientierung - die SOC-Skala und SALUS 29 Items (Kurzform 13 Items) 11 comprehensibility 10 manageability 8 meaningfulness Die SOC-Skala korreliert auffallend mit Instrumenten zu Depression, wie z.B. Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach Von Zerssen (16 Items).Generelle gesundheitserhaltende Ressourcen: Generelle gesundheitserhaltende Ressourcen sind individuelle Fähigkeiten, Voraussetzungen und soziale Gegebenheiten, welche die Möglichkeit bieten, destabilisierenden Einflüssen auf die Gesundheit angemessen begegnen zu können.Fragebogen zu generellen gesundheits-erhaltenden Ressourcen SALUS: Fragebogen zu generellen gesundheits-erhaltenden Ressourcen SALUS Der empirisch erarbeitet Fragebogen erfasst relativ überdauernde kognitive, emotionale, aktionale und soziale Konstrukte guter psychometischer Qualität zu gesundheits-konstituierenden und gesundheitsrele- vanten Ressourcen. Intendiert ist ein Instrument, das nach den Aspekten der semantischen Kürze und Verständlichkeit, der positiven Valenz, der allgemeingültigen Beantwort- barkeit und der psychometrischen Qualität erstellt wird.Salutogenese-Screening (SALUS): Salutogenese-Screening (SALUS) Je 2 Items aus den Instrumenten: Habituelles Wohlbefinden (Herda et al. 1998) Soziale Kompetenz (Ulrich u. Ulrich 1979) Soziale Unterstützung (Sommer u. Friedrich 89) Dispositioneller Optimismus (Scheier u. Carver 1985) Generalsierte Kompetenzerwartung (Schwarzer 1993) Sinnsuche (Muthny 1989) Hedonismus (Muthny 1989)Slide 20: 1. In der letzten Zeit habe ich mich behaglich gefühlt. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 2. Es gibt Menschen, die mich ohne Einschränkung so nehmen, wie ich bin. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 3. Ich gönne mir häufiger etwas Gutes. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 4. In der letzten Zeit war ich mit meinem körperlichen Zustand einverstanden. trifft gar nicht zu trifft völlig zuSlide 21: 5. Ich habe einen sehr vertrauten Menschen, mit dessen Hilfe ich immer rechnen kann. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 6. Ich sehe stets die guten Seiten der Dinge. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 7. Es ist mir gleichgültig, was andere Leute über mich denken. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 8. Ich bin der Ansicht, dass Krankheit einen höheren Sinn hat, auch wenn man ihn nicht unmittelbar versteht. trifft gar nicht zu trifft völlig zuSlide 22: 9. Ich verlasse mich im allgemeinen auf mein eigenes Urteil. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 10. Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich, dass ich gut damit zurecht komme. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 11. Ich nehme mir Zeit für mich selbst. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 12. In unsicheren Zeit erwarte ich gewöhnlich das Beste. trifft gar nicht zu trifft völlig zuSlide 23: 13. Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, wenn ich mich darum bemühe. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 14. Ich bin der Ansicht, dass man Krankheit als Chance sehen kann. trifft gar nicht zu trifft völlig zu Vergleichende Pilot-Erhebung mit den Instrumenten: Vergleichende Pilot-Erhebung mit den Instrumenten 1. SOC-Skala (Kurzform mit 13 Items) 2. SALUS mit 14 Items 3. Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach von Zerssen (16 Items) mit 141 Probanden im Alter zwischen 52 und 95 Jahren (Hörer der Universität des 3. Lebensalters in Frankfurt)Ergebnisse: Ergebnisse Das Salutogenese-Screening SALUS korreliert hoch signifikant mit der psychometrisch gut validierten SOC-Skala, zeigt aber wegen geringerer negativer Korrelationsrate zur Depressions-Skala nicht dessen Charakter eines Messinstrumentes vor allem antidepressiver Ressourcen. Daher scheint SALUS besser für das Erfassen salutogenetischer Ressourcen geeignet zu sein.15. Methodenkritik: 15. Methodenkritik Salutogenese hat bisher für Psychosomatik und Psychotherapie nur geringe Bedeutung, sinnvoll jedoch in der Diskussion zu Gesundheits- und Krankheitsbegriff Ziele von Psychotherapie und Behandlungsstrategien Präventiver Orientierung und Ressourcenaktivierung Lebenskontext und Umfeld.Beispiele psychologischer Ansätze in Rehabilitationskliniken: Beispiele psychologischer Ansätze in Rehabilitationskliniken - Rollenbewältigung - Selbstverwirklichung - seelisches Wohlbefinden - körperliches Wohlbefinden. Die Bedeutung der Salutogenese für die Reha wurde am intensivsten im Rahmen der Onkologie diskutiert.Slide 30: Das Modell der Salutogenese war und ist so gut wie gar nicht Gegenstand empirischer Überprüfung, bedingt auch durch seine Komplexität . Es kritisiert die pathogenetische Perspektive und damit die ausschließlich auf Beseitigung von Symptomen, Leid und Krankheit gerichtete Versorgung. S. fördert die Akzeptanz des Krankheitsprozesses und bietet die Möglichkeit, Sterben und Tod als unveränderliche Bestandteile menschlichen Lebens zu integrieren. Das Modell gibt jedoch keine Antwort auf die Frage nach dem adäquaten Versorgungskonzept.Salutogenese und Hausarzt: Salutogenese und Hausarzt Für den Hausarzt bietet das Modell der Salutogenese die Möglichkeit einer erweiterten Zusammenarbeit mit dem Patienten durch - die Integration seines Verständnisses von Gesundheit und Krankheit, - seiner Fähigkeiten zur Problemlösung (und damit zur Eigenverantwortlichkeit) und - ein Verständnis von Sinnhaftigkeit .16. Übung: 16. Übung - Anwendung der Kurzform der SOC-Skala - Anwendung des Fragebogens SALUS You do not have the permission to view this presentation. In order to view it, please contact the author of the presentation.
salutogenese03 thesukh Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINT lite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: (To copy code, click on the text box) Embed: URL: Thumbnail: WordPress Embed Customize Embed The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 54 Category: Science & Tech.. License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: August 15, 2011 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available. Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript Gliederung (Teil III – Praxisbezug): Gliederung (Teil III – Praxisbezug) 12. Erweiterte Sichtweise für Gesundheit und Krankheit 13. Voraussetzungen für salutogenetische Kompetenz 14. Fragebögen zur Lebensorientierung – die SOC-Skala und SALUS 15. Methodenkritik 16. Übung12. Erweitere Sichtweisen: 12. Erweitere Sichtweisen In unserer Aus- und Weiterbildung haben wir gelernt, mit zwei „pathogenetischen Augen“ die Patienten zu sehen: - Welche Diagnosen ? - Welche Risikofaktoren ? - Was darf der Patient nicht?Slide 4: Notwendig im Sinne einer ganzheitlichen Medizin ist die Nutzung eines pathogenetischen als auch eines salutogenetischen Auges : - Welches Krankheitsverständnis hat der Patient? - Welche Erfahrungen hat er bei der Problemlösung gesammelt? - Was entspricht dem Patienten? - Worin sieht er den Sinn , gesund zu bleiben oder zu werden? Handlungsansätze: Handlungsansätze Pathogenese Salutogenese Krankengeschichte Biographie Risikofaktoren Verhaltensmuster aktuelle Beschwerden Lebenssituation Krankheitsverlauf bisherige Selbsthilfe pathologische Befunde gesunderhaltende u. Widerstandsress. Medizinische Therapie + salutogenet. Ress. Therapeutische Ansätze: Therapeutische Ansätze Pathogenese Salutogenese Beratung Widerstandsressourcen Arzneimittel Selbsthilfe mit Haus- mitteln u. Selbstmedi- kation soziale Hilfen Familien- und Nachbar- schaftshilfe professionelle Mobilisierung eigener Leistungen Ressourcen13. Voraussetzungen für salutogenetische Kompetenz: 13. Voraussetzungen für salutogenetische Kompetenz - Grundlagenwissen - Zuhören können - komplementäre Kommunikation Symmetrische Beziehungen zeichnen sich durch ein Streben nach Gleichheit und Verminderung von Unterschieden zwischen den Partnern aus, während komplementäre Interaktionen auf sich gegenseitig ergänzende Unterschiedlichkeiten basieren. Watzlawick et al. 1972Fragen zur Verstehbarkeit könnten lauten:: Fragen zur Verstehbarkeit könnten lauten: Was glauben Sie ist die Ursache Ihrer Krankheit? Bedeutet Krankheit eine Bestrafung für Sie? Können Sie Krankheit oder Beschwerden als Chance ansehen? Glauben Sie, dass für Gesundheit auch Änderungen der Lebensweise notwendig sind? Wer muss mehr für Ihre Gesundheit tun – der Arzt oder Sie selbst? Ist Gesundheit selbstverständlich für Sie oder tun Sie selbst etwas dafür?Fragen zur Problemlösungsfähigkeit könnten lauten:: Fragen zur Problemlösungsfähigkeit könnten lauten: Was hat Ihnen in schwierigen Situationen besonders geholfen? Woher beziehen Sie Ihre Informationen zu Gesundheit und Krankheit? Vertrauen Sie allein den Anweisungen Ihres Arztes oder holen Sie sich zusätzlich Rat? Was haben Sie gegen Ihre Beschwerden schon selbst getan? Was tun Sie zuerst, wenn körperliche Beschwerden auftreten?Fragen zur Sinnhaftigkeit könnten lauten:: Fragen zur Sinnhaftigkeit könnten lauten: Gibt es Wünsche, die Sie sich bisher nicht erfüllt haben? Was glauben Sie, warum Sie leben? Was würden Sie als Ziel Ihres Lebens betrachten? Haben Sie eine Lebensphilosophie? Was möchten Sie erreichen? Was wäre der nächste Schritt dazu? Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig? Wofür würden Sie sich ganz besonders einsetzen?Fragebögen zur Lebensorientierung - die SOC-Skala und SALUS: Fragebögen zur Lebensorientierung - die SOC-Skala und SALUS 29 Items (Kurzform 13 Items) 11 comprehensibility 10 manageability 8 meaningfulness Die SOC-Skala korreliert auffallend mit Instrumenten zu Depression, wie z.B. Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach Von Zerssen (16 Items).Generelle gesundheitserhaltende Ressourcen: Generelle gesundheitserhaltende Ressourcen sind individuelle Fähigkeiten, Voraussetzungen und soziale Gegebenheiten, welche die Möglichkeit bieten, destabilisierenden Einflüssen auf die Gesundheit angemessen begegnen zu können.Fragebogen zu generellen gesundheits-erhaltenden Ressourcen SALUS: Fragebogen zu generellen gesundheits-erhaltenden Ressourcen SALUS Der empirisch erarbeitet Fragebogen erfasst relativ überdauernde kognitive, emotionale, aktionale und soziale Konstrukte guter psychometischer Qualität zu gesundheits-konstituierenden und gesundheitsrele- vanten Ressourcen. Intendiert ist ein Instrument, das nach den Aspekten der semantischen Kürze und Verständlichkeit, der positiven Valenz, der allgemeingültigen Beantwort- barkeit und der psychometrischen Qualität erstellt wird.Salutogenese-Screening (SALUS): Salutogenese-Screening (SALUS) Je 2 Items aus den Instrumenten: Habituelles Wohlbefinden (Herda et al. 1998) Soziale Kompetenz (Ulrich u. Ulrich 1979) Soziale Unterstützung (Sommer u. Friedrich 89) Dispositioneller Optimismus (Scheier u. Carver 1985) Generalsierte Kompetenzerwartung (Schwarzer 1993) Sinnsuche (Muthny 1989) Hedonismus (Muthny 1989)Slide 20: 1. In der letzten Zeit habe ich mich behaglich gefühlt. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 2. Es gibt Menschen, die mich ohne Einschränkung so nehmen, wie ich bin. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 3. Ich gönne mir häufiger etwas Gutes. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 4. In der letzten Zeit war ich mit meinem körperlichen Zustand einverstanden. trifft gar nicht zu trifft völlig zuSlide 21: 5. Ich habe einen sehr vertrauten Menschen, mit dessen Hilfe ich immer rechnen kann. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 6. Ich sehe stets die guten Seiten der Dinge. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 7. Es ist mir gleichgültig, was andere Leute über mich denken. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 8. Ich bin der Ansicht, dass Krankheit einen höheren Sinn hat, auch wenn man ihn nicht unmittelbar versteht. trifft gar nicht zu trifft völlig zuSlide 22: 9. Ich verlasse mich im allgemeinen auf mein eigenes Urteil. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 10. Auch bei überraschenden Ereignissen glaube ich, dass ich gut damit zurecht komme. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 11. Ich nehme mir Zeit für mich selbst. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 12. In unsicheren Zeit erwarte ich gewöhnlich das Beste. trifft gar nicht zu trifft völlig zuSlide 23: 13. Die Lösung schwieriger Probleme gelingt mir immer, wenn ich mich darum bemühe. trifft gar nicht zu trifft völlig zu 14. Ich bin der Ansicht, dass man Krankheit als Chance sehen kann. trifft gar nicht zu trifft völlig zu Vergleichende Pilot-Erhebung mit den Instrumenten: Vergleichende Pilot-Erhebung mit den Instrumenten 1. SOC-Skala (Kurzform mit 13 Items) 2. SALUS mit 14 Items 3. Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach von Zerssen (16 Items) mit 141 Probanden im Alter zwischen 52 und 95 Jahren (Hörer der Universität des 3. Lebensalters in Frankfurt)Ergebnisse: Ergebnisse Das Salutogenese-Screening SALUS korreliert hoch signifikant mit der psychometrisch gut validierten SOC-Skala, zeigt aber wegen geringerer negativer Korrelationsrate zur Depressions-Skala nicht dessen Charakter eines Messinstrumentes vor allem antidepressiver Ressourcen. Daher scheint SALUS besser für das Erfassen salutogenetischer Ressourcen geeignet zu sein.15. Methodenkritik: 15. Methodenkritik Salutogenese hat bisher für Psychosomatik und Psychotherapie nur geringe Bedeutung, sinnvoll jedoch in der Diskussion zu Gesundheits- und Krankheitsbegriff Ziele von Psychotherapie und Behandlungsstrategien Präventiver Orientierung und Ressourcenaktivierung Lebenskontext und Umfeld.Beispiele psychologischer Ansätze in Rehabilitationskliniken: Beispiele psychologischer Ansätze in Rehabilitationskliniken - Rollenbewältigung - Selbstverwirklichung - seelisches Wohlbefinden - körperliches Wohlbefinden. Die Bedeutung der Salutogenese für die Reha wurde am intensivsten im Rahmen der Onkologie diskutiert.Slide 30: Das Modell der Salutogenese war und ist so gut wie gar nicht Gegenstand empirischer Überprüfung, bedingt auch durch seine Komplexität . Es kritisiert die pathogenetische Perspektive und damit die ausschließlich auf Beseitigung von Symptomen, Leid und Krankheit gerichtete Versorgung. S. fördert die Akzeptanz des Krankheitsprozesses und bietet die Möglichkeit, Sterben und Tod als unveränderliche Bestandteile menschlichen Lebens zu integrieren. Das Modell gibt jedoch keine Antwort auf die Frage nach dem adäquaten Versorgungskonzept.Salutogenese und Hausarzt: Salutogenese und Hausarzt Für den Hausarzt bietet das Modell der Salutogenese die Möglichkeit einer erweiterten Zusammenarbeit mit dem Patienten durch - die Integration seines Verständnisses von Gesundheit und Krankheit, - seiner Fähigkeiten zur Problemlösung (und damit zur Eigenverantwortlichkeit) und - ein Verständnis von Sinnhaftigkeit .16. Übung: 16. Übung - Anwendung der Kurzform der SOC-Skala - Anwendung des Fragebogens SALUS