Europäische Union

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Überblick über die Europäische Union (Klasse 10d/RS Regenstauf)

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Europäische Union Bettina Meier, Lydia Hackl, Nora Grammatikou, Alexandra Heppner und Nicole Gürster (Klasse 10d) 1. Geschichte Europas 2. Ausbau der EU 3. Regierung in der Union 4. Verbesserung der Politik in Europa 5. Europa - ein Wirtschaftsraum 6. Globalisierung in der EU

Geschichte Europas: 

Geschichte Europas 1949 Europarat Schutz der Menschenrechte, Stärkung der demokratischen Institutionen 1951 Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) = Montanunion Frankreich, BRD, Beneluxländer und Italien unterstellen ihre Kohle- und Stahlindustrie einer gemeinsamen Aussicht 1957 Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) Italien, Frankreich, Belgien, BRD, Luxemburg und Niederlande schaffen einen gemeinsamen Markt. Die „Römischen Verträge“ bilden die Basis für einen späteren gesamteuropäischen Binnenmarkt und den Abbau von Zöllen 1957 Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) Verpflichtung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie 1959 Beginn des Zollabbaus

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1962 Europäischer Agrarfonds (Vertrag über finanzielle Unterstützung) 1967 EWG, Euratom und EGKS schließen sich zusammen = Europäische Gemeinschaft (EG) 1968 Vollendung der Zollunion 1972 EG – Gipfelkonferenz in Paris: außenpolitische Zusammenarbeit soll intensiviert werden 1973 Dänemark, Irland und Großbritannien neue EG-Mitglieder 1975 EG und AKP-Staaten (Afrika, Karibik und Pazifik-Länder) = Handels- und Entwicklungsabkommen; wird mehrmals verlängert 1979 erste Direktwahl der Abgeordneten zum Europäischen Parlament Einführung des Europäischen Währungssystems (EWS) 1981 Griechenland neues EG-Mitglied 1986 Spanien und Portugal neue Mitglieder der EG

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1990 deutsche Wiedervereinigung fünf neue Bundesländer auch Teil der EG 1992 Vertrag von Maastricht Verwirklichung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) Ziel: eine europäische Währung Aus EG wird Europäische Union (EU), da nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische und soziale Ziele verfolgt werden. Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) seit 1993 Einführung der Unionsbürgerschaft 1995 Finnland, Schweden und Österreich treten der EU bei 1998 Gründung der Europäischen Zentralbank (EZB) 1999 Einführung des Euro (im bargeldlosen Zahlungsverkehr) 2002 Euro als Bargeld in 12 EU-Ländern (Euroland) 2004 EU-Erweiterung: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern

Ausbau Europas: 

Ausbau Europas Die sechs Gründerstaaten 1958: Belgien Deutschland Frankreich Italien Luxemburg Niederlande Beitritt 1973: Dänemark Irland Großbritannien Beitritt 1981: Griechenland Beitritt 1986: Portugal Spanien Beitritt 1995: Österreich Finnland Schweden Beitritt 2004: Estland Zypern Malta Tschechien Slowakei Slowenien Ungarn Lettland Litauen Polen

Regierung in der EU: 

Regierung in der EU Die Europäische Kommission wird von einem Präsidenten geleitet und übt die exekutive Gewalt in der EU aus - führt die Gesetze des Ministerrats aus und verwaltet den Haushaltsplan - hat eine wichtige Stellung in der EU, da sie neue Entwicklungen aktiv vorantreibt, aber sie auch für eine gewisse Zeit blockieren kann - muss sich vor dem Parlament verantworten und kann durch ein Misstrauensvotum oder durch eine Klage vom Europäischen Gerichtshof gestürzt werden - Deutschland hat 2 Kommissare

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Der Ministerrat - übt die gesetzgebende Gewalt aus - setzt sich aus Außenministern und anderen Fachministern (Agrarminister, Justizminister, ...usw.) der EU-Staaten zusammen - Länder haben unterschiedliches Stimmengewicht, dieses orientiert sich an der Einwohnerzahl des jeweiligen Landes - Insgesamt können 87 Stimmen vergeben werden - Zur Annahme eines Beschlusses sind 62 Stimmen nötig - Gesetze, die vom Ministerrat beschlossen werden, stehen über dem nationalen Recht Das Parlament - ist da Beratungs- und Kontrollorgan der EU - 626 Abgeordnete werden in allgemeiner, freier, gleicher, geheimer und unmittelbarer Wahl auf 5 Jahre gewählt - es gibt keine nationalen Gruppierungen, sondern auf europäischer Ebene zusammengeschlossene Fraktionen (z.B. Sozialdemokratische Partei Europas, Europäische Volkspartei..) - steht das Recht zu den Haushalt der Kommission abzulehnen und gegen andere Organe der EU vor dem Gerichtshof zu klagen.

Verbesserung der Politik: 

Verbesserung der Politik Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion - Grundsatz der marktwirtschaftlichen Ausrichtung - Einhaltung der wirtschaftpolitischen Ziele - Europäische Zentralbank - einheitliche Währung Vertrag von Maastricht (1992) In diesem Vertrag, den alle EU-Mitglieder unterzeichneten, wurde nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die Zusammenarbeit im politischen und sozialen Bereich festgeschrieben. Erweiterung der Rechte der EU-Institutionen - Erweiterung der Recht des Parlaments Mitspracherecht bei Besetzung der Kommission Verstärkte Haushaltskontrolle Mitentscheidung bei der Gesetzgebung Vorschlagsrecht für Gesetze Recht, Petitions- und Untersuchungsausschüsse einzusetzen - Erweiterung der Rechte des Europäischen Gerichtshof - Schaffung eines Regionalausschusses, damit die regionalen Interessen besser berücksichtigt werden können

Verbesserung der politischen Zusammenarbeit: 

Verbesserung der politischen Zusammenarbeit Sicherheitspolitik: Ausbau der Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte innerhalb der EU, Eindämmung der internationalen Kriminalität Außenpolitik: Die Stimme Europas vereinheitlichen, Mitwirkung bei der Konfliktbewältigung in Krisensituationen anderer Regionen Innenpolitik: einheitliches Asyl- und Einwanderungsrecht, einheitliche Grenzkontroll- und Drogenpolitik, Angleichung der Rechtsordnungen Umweltpolitik: einheitliche Umweltstandards, konsequente Durchsetzung in allen EU-Ländern Sozialpolitik: Angleichung der Systeme der sozialen Sicherung, Abbau von Wohlstandsgefällen, gleiche Bildungschancen, Stärkung der Beschäftigungsmöglichkeiten Steuerpolitik: Harmonisierung der steuerrechtlichen Regenlungen, Vereinfachung der Steuergesetzgebung

Europa – ein Wirtschaftsraum: 

Europa – ein Wirtschaftsraum Seit 1. Januar 1993 besteht der Europäische Binnenmarkt offiziell unter diesem Namen. Er ist der gemeinsame Wirtschaftsraum der Staaten der Europäischen Union, der die Möglichkeit des freien Verkehres von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital innerhalb der Europäischen Gemeinschaft (EG) bietet. Wegfall von Grenzen und den damit verbundenen Staus (besonders Unternehmen profitieren davon, da Grenzformalitäten wegfallen) Verzicht auf spezielle Arbeitserlaubnisse, Diplome oder Abschlusszeugnisse werden in jedem Land der EU anerkannt freier Warenverkehr, dadurch mehr Angebot an Waren jedes Unionsland hat die gleichen Normen bzw. Vorschriften, dadurch meist günstigere Preise, da sich das Unternehmen sehr hohe Kosten spart weil sie die Produkte nicht mehr in mehreren, verschiedenen Ausführungen für verschiedene Länder produzieren müssen positivster Aspekt: Schaffung von Arbeitsplätzen (Steigerung des Wettbewerbs wirkt sich positiv auf das Wirtschaftswachstum bzw. Investitionen aus) Vorteile:

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Nachteile: Starke Zunahme des Handels- bzw. Güterverkehrs (ca. 40%, dadurch kilometerlange LKW-Staus v.a. in Alpennähe) kleinere Unternehmen können im Markt nicht mithalten, werden oft übersehen oder ausgebootet Billiglohnländer (z. B. in Irland oder Portugal) bilden eine große Konkurrenz zu den reichen EU-Länder, dadurch hat der deutsche Arbeitnehmer Angst davor, das sein Chef lieber Billiglohn an einen Iren zahlt keine Grenzkontrollen mehr (durch den Grenzwegfall) dadurch können Waffen oder Drogen leichter geschmuggelt werden (Grenzen hatten eine abschreckende Wirkung auf Kriminelle, dadurch Anstieg der Kriminalität erwartet) Die Vorteile des Binnenmarktes werden durch eine einheitliche Währung verstärkt. Seit 1. Januar 2002 gilt der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel in den Ländern der Europäischen Union. Für viele international tätigen Unternehmen bedeutet das eine ernorme Erleichterung der Geschäftsabwicklung, doch kleinere Unternehmen müssen nun in Bezug auf Produktqualität, Service, Ausbildung der Arbeitskräfte, Produktsortiment sowie mit Entwicklung und Forschung mit den „Großen“ der 3 großen Wirtschaftsräume mithalten.

Globalisierung: 

Globalisierung Globalisierung – Chancen und Herausforderungen - über 6 Mrd. Menschen leben auf der Erde - durch das Zusammenwirken von Politik, Wirtschaft und Kultur ist es notwendig „global“ (weltumfassend) zu denken - durch ständige Modernisierung und immer häufigere Zusammenarbeit der verschiedenen Länder entwickelten sich komplizierte, eng verknüpfte Netzwerke – GLOBALISIERUNG ENTSTEHT! - In dieser Entwicklung liegt eine große Chance, da das Bewusstsein für die Notwendigkeit zur gemeinsamen Problembewältigung gestärkt wird. - Gleichzeitig stellt sie eine große Herausforderung dar, weil die enge Zusammenarbeit genaue Regeln über das Miteinander erforderlich macht.

Globalisierung – Chancen und Risiken: 

Globalisierung – Chancen und Risiken Märkte von Gütern und Dienstleistungen wachsen über die Grenzen der jeweiligen Staaten hinaus. All die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die rascher werdenden Transportmöglichkeiten im Personen- und Güterverkehr begünstigen diese Entwicklung, die Globalisierung. Immer mehr Hersteller von Computern, Autos und Maschinen kaufen die benötigten Teile weltweit ein. Wiederum beziehen die internationalen Zulieferer Bauteile von anderen Lieferanten, so dass ein globales Netzwerk entsteht. Auf allen Ebenen der Politik finden internationale Kontakte statt, um u. a. auch wirtschaftliche Zusammenarbeit anzubahnen und politisch abzusichern. In den meisten Ländern der Erde bemühen sich Botschaften und Außenhandelsvertretungen um dieses Ziel. (Französische Botschaft in Berlin)

Gegner der Globalisierung vertreten die Ansicht: 

Gegner der Globalisierung vertreten die Ansicht Bestimmte Länder verarmen noch weiter, da die Rohstoffverkäufe die notwendigen Kosten für Importe nicht decken. Die Kontrolle von großen, weltweit operierenden Wirtschaftsunternehmen ist schwierig. Kleine, familiäre Betriebe verarmen, während Großkonzerne immer mehr Gewinn erwirtschaften. Löhne und Preise werden den jeweiligen Ländern von Großunternehmen „aufgedrückt“. Beispielsweise durch das Abholzen von Regenwäldern kommt es unter anderem zu Umweltzerstörungen in Entwicklungsländern.

Quellen: 

Quellen Demokratie verpflichtet www.google.de www.wikipedia.de http://www.das-parlament.de/ http://www.bundestag.de/parlament/index.html

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