logging in or signing up Eine Position an der Grenze comaschina Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINT lite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: Embed: Flash iPad Dynamic Copy Does not support media & animations Automatically changes to Flash or non-Flash embed WordPress Embed Customize Embed URL: Copy Thumbnail: Copy The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 174 Category: Education License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: April 15, 2007 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript Slide1: <![CDATA[ Gegen eine kleine Literatur und für eine konzentrische Schrift (Der fremde Blick zum Werk Herta Müllers) Interviews mit Herta Müller]]>Biographie: <![CDATA[ Biographie Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf geboren, ist im Banat und in Rumänien aufgewachsen und hat Germanistik und Rumänistik in Temeswar, der Hauptstadt der Region, studiert. Sie arbeitete zunächst als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik und Deutschlehrerin, wurde jedoch aus dem Schuldienst entlassen, weil sie sich weigerte, im Überwachungsstaat Ceausescus mit der Geheimpolizei (Securitate) zusammenzuarbeiten. 1987 durfte sie ausreisen und lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin.]]>Slide3: <![CDATA[ NESTBESCHMUTZUNG HERTA MÜLLER Ausland-, Migranten-, …Minderheitenliteratur = kleine Literatur? rumäniendeutsche Literatur: „Minderheit in der Minderheit“ Deutsche Literatursprache “Deutschtum” nomadische IDENTITÄT Ausreise = „Heimkehr”? T. Bernhard F. Innerhofer P. Handke der rumänische Staat Überwachungsstaat Ceausescus Einfluss Nazideutschlands die deutsche Gemeinde Rumänin Banater Schwäbin deutsche Literatur konzentrische Schrift HEIMATLOSIGKEIT]]>Rumäniendeutsche Literatur: <![CDATA[ Rumäniendeutsche Literatur “[…] Die sogenannte rumäniendeutsche Literatur der achtziger Jahre nimmt heute einen festen Platz im Ensemble dessen ein, was man “deutsche Gegenwartsliteratur” nennt.” “Auf Seiten der Literaturwissenschaft gab es einige ernstzunehmende Bemühungen, insbesondere seit Mitte der siebziger Jahre, um die rumäniendeutsche Literatur aus ihrer Außenseiterposition zu befreien.” Viele Autoren haben diese Literatur beschrieben, aber “es ist Ritters Verdienst, die Bezeichnung ‘auslandsdeutsche Literatur’ von allem pangermanischen Nachklängen befreit zu haben.” “In Überwindung des nationalen Literaturbegriffs plädiert er für die Definition ‘deutschsprachige Literatur im Ausland’” “Befreit von dem Stempel ‘exotische Federführung hinter Horizonten’, würde sich so für sie die Chance der Gleichberechtigung mit den großen Literaturen eröffnen.”]]>Slide5: <![CDATA[ “[…] seit der Veröffentlichung ihrer Niederungen wird Herta Müller “integraler Bestandteil deutscher Literatur” betrachtet, Position, die vielen anderen Migranten-Autorinnen verwehrt wird. “Die Literatur Herta Müllers wird als ein integraler (aber nicht als integriert) Bestandteil deutscher Literatur und Gesellschaft betrachtet.” “Der kulturelle Wert ihrer literarischen Texte ergibt sich aus ihrer Mehrfachcodierung.” “Aus der Erfahrung der jeweiligen nationalen, geschlechtsbedingten und sprachlichen Differenzen entsteht die ‘andere Wahrnehmung’ ”. “Der sogenannte doppelte Blick ist ein konstituierendes, ein verbindendes Element im Werk der Autorin.”]]>Die kleine Literatur: <![CDATA[ Die kleine Literatur “Für die deutschsprachige Auslandsliteratur sind verschiedene Etikettierungen geprägt worden: etwa Gastarbeiterliteratur, Ausländerliteratur, Migrantenliteratur, Migrationsliteratur, Minderheitenliteratur und Minoritätenliteratur.” “Das Heterogene, das das Wesen der Minderheit ausmacht, spiegelt sich in den Unzulänglichkeiten der Termini wieder, die mehr oder minder erfolgereich eingesetzt werden, um deren Kultur zu charakterisieren.” “Die Migrantenliteratur der achtziger Jahre stellt eine Herausforderung für die deutsche Literaturwissenschaft”: sie hinterfragt die dominante ideologische Haltung in der Diskussion über die deutsche Literatur; sie zeigt, Differenz ist ein konstitutiver Bestandteil der zeitgenössischen deutsche Literatur. “Als […] “Sonderparte” der Literatur […] wird (sie), als Wille zur Integration interpretiert, nicht aber in ihrem spezifischen, historisch-sozialen und grundlegend anderen, infragestellenden Charakter wahrgenommen.”]]>Slide7: <![CDATA[ In ihrem Werk: ‘Kafka. Für eine kleine Literatur’ haben Deleuze und Guattari so die kleine Literatur beschrieben: “nicht die Literatur einer kleinen Sprache, sondern die einer Minderheit, die sich einer großen Sprache bedient” Nach den beiden Autoren haben die kleine Literaturen 3 Merkmale: “ihr sprachlicher Deterritorialisierungskoeffizient, der aus der Benutzung eine Sprache außerhalb ihres eigentlichen, vitalen Sprachraumes entsteht; “Im Falle einer Literatur wie der rumäniendeutschen bedeutet aber dies eine Verselbstständigung des Randes durch die Ausschöpfung seiner eigenen Ressourcen , eine Umkehrung der Zentripetalkraft der Mitte in eine Zentrifugalkraft.” 2) der hohe Grad ihres politischen Charakters, da durch den Druck der Enge der individuelle Ort in der Raum des Öffentlichen, des Politischen geschoben wird; die Tendenz, dass in einer kleinen Literatur alle Äußerungen kollektiver Wert zukommt.” ]]>Slide8: <![CDATA[ “Das Ziel dieser literarischen Bestrebungen wäre […] folglich der Versuch, aus einer dreifachen Unmöglichkeiten auszubrechen: der Unmöglichkeit, nicht zu schreiben; der Unmöglichkeit, deutsch zu schreiben; der Unmöglichkeit, anders zu schreiben“.]]>Slide9: <![CDATA[ “Die Annäherungen an die Fixpunkte der deutschen Existenz und zugleich die Absonderungen davon, die von Berührungswünschen und von Distanzierungsnot bestimmte Bewegung der Literatur einer Herta Müller wird allerdings von Terminologien wie ‘Minoritätenliteratur’, ‘marginale Literatur’ oder ‘kleine Literatur’ kaum getroffen.” “Müllers Sprache selbst ist ‘minoritär’, nicht nur deshalb, weil sie Angehörige einer sprachlichen Minderheit in Rumänien ist, sondern auch , weil sie sich jeder Form von Identifizierung widersetzt.”]]>HEIMAT…: <![CDATA[ HEIMAT… Scoperta della nazione (fine 18. sec.) nuova idea d’identità, legata ad un territorio sulla carta e ad un passato più o meno inventato. Concetti come monoculturalità, omogeneità, appartenenza e confini diventano fondamentali. Nell’epoca nazista Heimat fu sinonimo di razza e territorio, una combinazione letale per chi non non era “Tedesco” “National Socialism was the greatest movement towards the destruction of ‘Heimat’ in German history” (Michael Geisler) Dopo la Seconda Guerra Mondiale un sentimento di perdita, di “Heimatlosigkeit”. Globalizzazione permeabilità confini = crescente paura verso lo straniero e la potenziale disgregazione dell’identità nazionale In Germania si affermano posizioni nazionaliste e razziste… …ma allo stesso tempo riemergono differenze locali, folcloristiche, attraverso il regionalismo e separatismo culturale e politico Si cerca di ricostruire un’immagine tedesca: alla nazione viene affidato il compito di difendere la società e la cultura dall’irrompere della realtà.]]>…HEIMAT…: <![CDATA[ …HEIMAT… La parola “Heimat” rimanda sia a uno spazio privato, dove si vive, si è cresciuti (Heimat come “Heim”) che pubblico (Heimat come “Vaterland” e “Nation”) Ci riporta all’idea di comunità, appartenenza, famiglia, tradizioni condivise, memoria e identità: per la maggior parte della gente l’Heimat rappresenta ancora un forte sentimento, parte integrante della propria identità. Mitizzazione della Heimat come luogo universale di utopica appartenenza: “[…] the continual mythification of ‘home’ as an almost universal site of utopian (be)longing.” (Angelika Bammer). “Heimat encompasses […] genuine emotional needs” (Kaes) “Satisfaktionsraum der territorialen Bedürfnisse nach Identität, Sicherheit und aktiver Lebensgestaltung und vom Regionalismus […]“ (Ina-Maria Greverus) Al contrario di “Region”, concetto neutrale e fisico, “Heimat” designa il rapporto soggettivo ed emotivo verso un certo territorio: quindi non è mai un luogo in sé, bensì sempre rapportato al singolo o al gruppo. “Heimat has never been a word about real social forces or real political situations. Instead it has been a myth about the possibility of a community in the face of fragmentation and alienation […]” (Celia Applegate)]]>…und Herta Müller: <![CDATA[ …und Herta Müller Insieme ad altri autori “minoritari” conduce una discussione critica ma necessaria sulla Heimat, smascherando le resistenti forme di fascismo e il loro rapporto con la provincia. „Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache“ (Wilhelm von Humboldt) “Ich mag das Wort nicht so. Ich bin bei dem Wort immer skeptisch […] Wenn die dinge stimmen, […] dann braucht man das Wort nicht. Wenn aber die Umgebung so ist, wie sie in meinem Fall war, also einmal diese Diktatur, dann auch noch diese Minderheit, mit der ich ja den Konflikt wegen der Bücher hatte, dann stimmt das sowieso nicht mehr. Wenn diese Umgebung mich überhaupt nicht akzeptiert, dann kann ich 100 Jahre dort leben und die Fußsohlen nie aus dieser Gegend heben, und ich werde doch nie in einer sogenannten Heimat sein. Die ist dann fremder als alles andere, wo man hinkommt.“ „Ich glaube, das Wort wurde auch missbraucht, das ist ja auch so ein Wort, mit dem man alles anstellen kann […]“ „Natürlich war es Staatsliebe und keine Heimatliebe, denn wenn man das Land als Gegend und die Menschen geliebt hätte, hätte man nicht mehr staatstreu sein können, weil der Staat genau die kaputt gemacht hat.“ “Heimat oder der Betrug der Dinge” (Herta Müller)]]>IDENTITÄT…: <![CDATA[ IDENTITÄT… Identità, straniero, tedesco: concetti polisemici, ricchi di significati, non statici e consolidati, bensì frutto di processi interattivi, di negoziazione. L’identità è sempre più percepita come multidimensionale, decentrata e dinamica “ibridità”, frammentazione Le culture e letterature nazionali sarebbero sempre di più originate dalla prospettiva delle minoranze: alla luce del loro contributo, la concezione di letteratura tedesca dovrebbe essere modificata, rivista. Quello dell’identità è un tema centrale nella Migrantenliteratur di lingua tedesca: il parametro del “Fremde” rappresenta un appiglio, un punto di riferimento per l’identità dei migranti. Per ogni gruppo minoritario la rappresentazione della propria identità è difficile, poiché esso deve esprimersi all’interno di ordini simbolici coniati dalle culture dominanti.]]>…und Herta Müller : <![CDATA[ …und Herta Müller La letteratura della Müller è alla costante ricerca del significato di tali concetti, senza però trovare delle risposte definitive e univoche. In essa vicinanza e estraneità, patria e emigrazione sono legati l’uno con l’altro in un rapporto di paradosso, espressione della condizione del rumeno-tedesco non appartiene né al mondo tedesco né a quello rumeno „Die zwei Seiten ihrer Heimat, Banat und Rumänien […] (Paola Bozzi) La stessa Müller è straniera nella Heimat, e non può quindi essere considerata “Exilautorin“: “wenn Rumänien nicht ihre Heimat war, dann ist Deutschland auch nicht ihr Exil” (Wilhelm Solms)… ..tuttavia, in un’intervista del 1996, alla domanda „Ist oder war die Bundesrepublik ein Exilland für dich?“ l’autrice risponde: “Wahrscheinlich solange, wie Ceausesku an der Macht war“. Cerca un equilibrio fra due diverse lingue e mondi identità vitale, in fermento La Müller è parte di una cultura “[…] Minderheit ist für mich ein sicheres Wort […] Wenn das Wort nicht an mich gebunden ist, dann kann ich auch nichts mehr fordern, ich bin irgendwo dazwischen, ich bin »weder noch« […]]]>Die konzentrische Schrift: <![CDATA[ Die konzentrische Schrift Nella sua letteratura vi è un rapporto di tensione fra le posizioni delle minoranza letteraria tedesca all’estero e la tradizione culturale centrale dell’identità tedesca. Le sue opere non nascono dalla tradizione dell’identità e letteratura tedesca, bensì da una differenza da essa. Questa si riduce man mano l’autrice si avvicina alle basi dell’identità tedesca tramite il movimento della “konzentrische Schrift”, senza però raggiungere il suo nucleo. La „konzentrische Schrift“ nasce da una posizione di „doppelte Ort“: atteggiamento attivo, coinvolto, partecipe da una parte; di emarginazione, esclusione dall’altra. “La ‘konzentrische Schrift’ è espressione di una soggettività nomade, sostanzialmente frammentata e schizofrenica, che è sempre in divenire e si rinnova di continuo” (traduzione libera da Paola Bozzi) La sua è una Poetik des Randes (“poetica del margine”), basata sulla prospettiva di uno sguardo soggettivo e “ostinato”: sguardo soggettivo “fremder Blick”, osservatore esterno Eine Position an der Grenze: “An den Orten, an denen ich bin, kann ich nicht fremd im allgemeinen sein.[…] Zu orten kann man nicht gehören. Man kann […] nicht zu Hause sein […] Wenn das ein Unglück ist, dann ist Fremdsein Unglück. Sonst nicht“ (H. M.) Nell’opera della Müller è evidente che lo sguardo estraneo non rappresenta assolutamente una sfortuna, ma è anzi molto produttivo.]]>Deutsche + Rumänin= Banatschwäbin?: <![CDATA[ Deutsche + Rumänin = Banatschwäbin? Banat: regione multietnica La componente tedesca („Banater Schwaben“) vi giunge già nel 18° sec. Soggetta al potere nazista a partire dalla II Guerra Mondiale, passa poi sotto il controllo del regime comunista, che sottopone la minoranza tedesca a un processo di „romanizzazione“: infine la dittatura di Ceausescu (1965-89). I testi della Müller parlano della terribile esistenza fra due ordini similmente distruttivi: lo Stato rumeno e la comunità tedesca („schwarze Insel“), riserva di ideologie fasciste. Due concetti oppressivi e virili di Heimat: “betrunkene Heimat” vs. “verlogene Heimat” Lo sguardo “ostinato e caparbio”, la precisione e semplicità della sua lingua e il suo atteggiamento di mascheramento derivano dalla volontà di opporsi all’obbligo di allineamento sociale, al divieto di riflessione critica, al dialetto superficiale del Banat. La Müller come rappresentante di una cerchia compatta e isolata che si evolve a partire da e contro la cultura contadina: ci tiene a non parlare con superficialità, ad utilizzare la lingua correttamente e a riflettere su di essa. sfida poetica al “deutscher Frosch” e al “Frosch des Diktators” (spinta all’allineamento): deutscher Frosch come sorvegliante, etnocentrismo, opinione pubblica, che legittima il controllo con la scusa della “conservazione dell’identità”, Deutschtum. Questo primo dittatore diventerà il Frosch des Diktators dello Stato totalitario rumeno. ]]>NESTBESCHMUTZUNG…: <![CDATA[ NESTBESCHMUTZUNG… La Müller descrive la Heimat come “Betrug der Dinge” Critica l’ambiente del Banat, le sue rigide norme, il suo disprezzo verso ogni attività intellettuale… …quindi viene bollata sia dalla comunità tedesca che dal regime rumeno come “Nestbeschmutzerin” ed espulsa da essa: spinta ai margini, ai margini di un gruppo ai margini. „Das Wort ‚normal’ ist nur haltbar im Kollektiv. Es treibt Menschen in die Abhängigkeiten von der Gemeinschaft. Es drückt den Zwang, zur Gemeinschaft zu gehören, tief in den Verstand“ (Herta Müller) Gli autori sovversivi avevano il divieto di pubblicazione, perdendo così la propria ragione di vita: chi non si arrendeva non era semplicemente emarginato, bensì lasciato nelle mani della Securitate. „Die ganze Beziehung in Diktaturen zur Literatur ist ja eine völlig andere als in einer demokratischen Gesellschaft, weil ja Literatur alle Sachen übernimmt, die in der Gesellschaft nicht erlaubt sind. Wo es keine Öffentlichkeit gibt […], wo es keine Gerichte gibt und kein Gesetz respektiert wird, übernimmt die Literatur viele Funktionen, die eigentlich der Literatur fremd sind. Sie kann natürlich die äußeren Zustände nicht ersetzten oder die Freiheit äußern, aber ich glaube, sie schafft es doch, die Macht ein wenig zu kontrollieren. Daher kommt ja auch die Angst vor Literatur oder vor Kunst insgesamt.“ (H.M.)]]>…und Kindheit…: <![CDATA[ …und Kindheit… La Müller non riesce a trovare una soluzione definitiva al conflitto fra passato e presente: passato come momento fondante per odio, tristezza e ipocrisia, in rapporto al quale resta sempre un „Hintersinn“, un legame inscindibile L’autrice smaschera il mito del paese come rifugio, luogo di pace, e demolisce il falso idillio contadino. La nostalgia sentimentale resta una semplice illusione per la Müller La rappresentazione brutale e disincantata dell’infanzia è quasi ossessiva nei suoi testi e di stampo autobiografico „Ich wuchs nicht auf, ich wurde erzogen. Nichts durfte man, man musste alles“. Critica il mondo ottuso della sua infanzia, fatta non di anni felici, bensì “eine Zeit der Erniedrigung und Unterdrückung, eine Zeit der seelischen Unbehaustheit und der Heimatlosigkeit.“ (Paola Bozzi)]]>Slide19: <![CDATA[ Come reazione la bambina sviluppa una atteggiamento di protesta contro valori e tradizioni imposti dalla madre, dal paese e dallo Stato. L’ ”Herztier” dell’infanzia è il centrale nei testi della Müller: esso rappresenta quella parte dell’individuo che rifiuta la disumanizzazione. Il bisogno di poter agire liberamente senza vincoli e limitazione, a costo di passare per l’”Andersdenker”, trova origine nella sua infanzia. „Es war ein Schreiben gegen diese Identität, auch gegen dieses banatschwäbische Dorf, gegen diese sprachlose Kindheit, die alles unterdrückte“. „Es gibt keinen Ort, der nicht, so wie du sagst, antiidyllisch ist. Jeder Ort, jede Umgebung ist dazu in der Lage, einen einzelnen Menschen kaputt zu machen. Überall auf der Welt. In Diktaturen wird es noch einmal verstärkt, weil der Staat noch einen draufsetzt. Darum sind ja Diktaturen so furchtbar. Mir ist das Dorf nicht verhasster und nicht lieber, als andere orte auch. Für mich ist es einfach der ort meiner Kindheit.“ (Herta Müller)]]>HERTA MÜLLER UND ANDERE AUTOREN: <![CDATA[ HERTA MÜLLER UND ANDERE AUTOREN La sua letteratura si avvicina a quella di: Thomas Bernhard Peter Handke Franz Innerhofer]]>Slide21: <![CDATA[ „[…] Thomas Bernhard war sehr wichtig für mich [...] Dann waren auch Handkes frühe Bücher wichtig für mich [...]“ (Herta Müller) „Oder Thomas Bernhard — wenn man an dieses Phänomen deutsche Minderheit und banat-schwäbisches Dorf oder, dann parallel dazu, diesen Staat und diese Diktatur denkt — habe ich aus Thomas Bernhards Büchern über das banat-schwäbische Dorf mehr erfahren als aus jedem anderen buch, das in der Umgebung, in der ich gelebt habe, entstanden ist.„ (Herta Müller) „Ich glaube, Handke hatte die Kenntnis des Details, die er als junger Mensch wie kein anderer beherrschte, völlig zugeschüttet, verkleistert mit Ideologie, sei es Heimat oder obsessives Suchen nach Glück“ (Herta Müller) „[…] was für eine Kindheit ich gehabt habe, und ich entdeckte, dass sie sprachlos gewesen war…[…] Ich schrieb Gedichte, um mich zu vergewissern, dass ich eine Sprache habe, dass es mich gibt. Ich begann, meine Kindheit systematisch aufzubauen.“ (Franz Innerhofer)]]>THOMAS BERNHARD: <![CDATA[ THOMAS BERNHARD ANALOGIE CON LA MÜLLER: Provocazione attraverso i testi e critica della patria e del villaggio Corrispondenza di temi: malattia, morte, freddo Fascino per il macabro, l’agonia e la putrefazione Studio di ciò che si trova negli uomini Esistenza umana come tortura fisica ed interiore Letteratura come risposta all’ambiente sociale ed alla tradizione letteraria]]>PETER HANDKE: <![CDATA[ PETER HANDKE ANALOGIE CON LA MÜLLER Affinità con il mitico, illusione dei sensi come sorgente di nuova esperienza sensoriale Strategie di rappresentazione come problema della creazione d’identità e come smascheramento della funzione della lingua Elaborazione negativa dei ricordi dell’infanzia e dell’adolescenza ]]>Slide24: <![CDATA[ DIFFERENZE RISPETTO ALLA MÜLLER L’Heimkehr è presente solo in Handke I personaggi della Müller sono sempre heimatlos “Zuhause” come fonte di angoscia per la Müller Mondo dei genitori e dei nonni come fonte di candore umano e forza mitica]]>FRANZ INNERHOFER: <![CDATA[ ANALOGIE CON LA MÜLLER Natura percepita come ostile Tema comune dell’infanzia Villaggio e podere del padre come “Identitätsverweigerung“ Assenza di descrizioni esteriori Madre e padre come incarnazione della morale paesana FRANZ INNERHOFER]]>Kindheit in Müller und Innerhofer: <![CDATA[ Kindheit in Müller und Innerhofer Non rappresenta l’inizio di un mondo unico Presenza del milieu paesano Rottura con credenze dell’infanzia felice Liberazione dagli obblighi e paure dell’infanzia attraverso la scrittura Processo del ricordo percepito come doloroso, ma comunque irrinunciabile Rappresentazione infanzia attraverso un’analisi dettagliata Infanzia come periodo di umiliazione, oppressione e Heimatlosigkeit ]]> You do not have the permission to view this presentation. In order to view it, please contact the author of the presentation.
Eine Position an der Grenze comaschina Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINT lite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: Embed: Flash iPad Dynamic Copy Does not support media & animations Automatically changes to Flash or non-Flash embed WordPress Embed Customize Embed URL: Copy Thumbnail: Copy The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 174 Category: Education License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: April 15, 2007 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript Slide1: <![CDATA[ Gegen eine kleine Literatur und für eine konzentrische Schrift (Der fremde Blick zum Werk Herta Müllers) Interviews mit Herta Müller]]>Biographie: <![CDATA[ Biographie Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf geboren, ist im Banat und in Rumänien aufgewachsen und hat Germanistik und Rumänistik in Temeswar, der Hauptstadt der Region, studiert. Sie arbeitete zunächst als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik und Deutschlehrerin, wurde jedoch aus dem Schuldienst entlassen, weil sie sich weigerte, im Überwachungsstaat Ceausescus mit der Geheimpolizei (Securitate) zusammenzuarbeiten. 1987 durfte sie ausreisen und lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin.]]>Slide3: <![CDATA[ NESTBESCHMUTZUNG HERTA MÜLLER Ausland-, Migranten-, …Minderheitenliteratur = kleine Literatur? rumäniendeutsche Literatur: „Minderheit in der Minderheit“ Deutsche Literatursprache “Deutschtum” nomadische IDENTITÄT Ausreise = „Heimkehr”? T. Bernhard F. Innerhofer P. Handke der rumänische Staat Überwachungsstaat Ceausescus Einfluss Nazideutschlands die deutsche Gemeinde Rumänin Banater Schwäbin deutsche Literatur konzentrische Schrift HEIMATLOSIGKEIT]]>Rumäniendeutsche Literatur: <![CDATA[ Rumäniendeutsche Literatur “[…] Die sogenannte rumäniendeutsche Literatur der achtziger Jahre nimmt heute einen festen Platz im Ensemble dessen ein, was man “deutsche Gegenwartsliteratur” nennt.” “Auf Seiten der Literaturwissenschaft gab es einige ernstzunehmende Bemühungen, insbesondere seit Mitte der siebziger Jahre, um die rumäniendeutsche Literatur aus ihrer Außenseiterposition zu befreien.” Viele Autoren haben diese Literatur beschrieben, aber “es ist Ritters Verdienst, die Bezeichnung ‘auslandsdeutsche Literatur’ von allem pangermanischen Nachklängen befreit zu haben.” “In Überwindung des nationalen Literaturbegriffs plädiert er für die Definition ‘deutschsprachige Literatur im Ausland’” “Befreit von dem Stempel ‘exotische Federführung hinter Horizonten’, würde sich so für sie die Chance der Gleichberechtigung mit den großen Literaturen eröffnen.”]]>Slide5: <![CDATA[ “[…] seit der Veröffentlichung ihrer Niederungen wird Herta Müller “integraler Bestandteil deutscher Literatur” betrachtet, Position, die vielen anderen Migranten-Autorinnen verwehrt wird. “Die Literatur Herta Müllers wird als ein integraler (aber nicht als integriert) Bestandteil deutscher Literatur und Gesellschaft betrachtet.” “Der kulturelle Wert ihrer literarischen Texte ergibt sich aus ihrer Mehrfachcodierung.” “Aus der Erfahrung der jeweiligen nationalen, geschlechtsbedingten und sprachlichen Differenzen entsteht die ‘andere Wahrnehmung’ ”. “Der sogenannte doppelte Blick ist ein konstituierendes, ein verbindendes Element im Werk der Autorin.”]]>Die kleine Literatur: <![CDATA[ Die kleine Literatur “Für die deutschsprachige Auslandsliteratur sind verschiedene Etikettierungen geprägt worden: etwa Gastarbeiterliteratur, Ausländerliteratur, Migrantenliteratur, Migrationsliteratur, Minderheitenliteratur und Minoritätenliteratur.” “Das Heterogene, das das Wesen der Minderheit ausmacht, spiegelt sich in den Unzulänglichkeiten der Termini wieder, die mehr oder minder erfolgereich eingesetzt werden, um deren Kultur zu charakterisieren.” “Die Migrantenliteratur der achtziger Jahre stellt eine Herausforderung für die deutsche Literaturwissenschaft”: sie hinterfragt die dominante ideologische Haltung in der Diskussion über die deutsche Literatur; sie zeigt, Differenz ist ein konstitutiver Bestandteil der zeitgenössischen deutsche Literatur. “Als […] “Sonderparte” der Literatur […] wird (sie), als Wille zur Integration interpretiert, nicht aber in ihrem spezifischen, historisch-sozialen und grundlegend anderen, infragestellenden Charakter wahrgenommen.”]]>Slide7: <![CDATA[ In ihrem Werk: ‘Kafka. Für eine kleine Literatur’ haben Deleuze und Guattari so die kleine Literatur beschrieben: “nicht die Literatur einer kleinen Sprache, sondern die einer Minderheit, die sich einer großen Sprache bedient” Nach den beiden Autoren haben die kleine Literaturen 3 Merkmale: “ihr sprachlicher Deterritorialisierungskoeffizient, der aus der Benutzung eine Sprache außerhalb ihres eigentlichen, vitalen Sprachraumes entsteht; “Im Falle einer Literatur wie der rumäniendeutschen bedeutet aber dies eine Verselbstständigung des Randes durch die Ausschöpfung seiner eigenen Ressourcen , eine Umkehrung der Zentripetalkraft der Mitte in eine Zentrifugalkraft.” 2) der hohe Grad ihres politischen Charakters, da durch den Druck der Enge der individuelle Ort in der Raum des Öffentlichen, des Politischen geschoben wird; die Tendenz, dass in einer kleinen Literatur alle Äußerungen kollektiver Wert zukommt.” ]]>Slide8: <![CDATA[ “Das Ziel dieser literarischen Bestrebungen wäre […] folglich der Versuch, aus einer dreifachen Unmöglichkeiten auszubrechen: der Unmöglichkeit, nicht zu schreiben; der Unmöglichkeit, deutsch zu schreiben; der Unmöglichkeit, anders zu schreiben“.]]>Slide9: <![CDATA[ “Die Annäherungen an die Fixpunkte der deutschen Existenz und zugleich die Absonderungen davon, die von Berührungswünschen und von Distanzierungsnot bestimmte Bewegung der Literatur einer Herta Müller wird allerdings von Terminologien wie ‘Minoritätenliteratur’, ‘marginale Literatur’ oder ‘kleine Literatur’ kaum getroffen.” “Müllers Sprache selbst ist ‘minoritär’, nicht nur deshalb, weil sie Angehörige einer sprachlichen Minderheit in Rumänien ist, sondern auch , weil sie sich jeder Form von Identifizierung widersetzt.”]]>HEIMAT…: <![CDATA[ HEIMAT… Scoperta della nazione (fine 18. sec.) nuova idea d’identità, legata ad un territorio sulla carta e ad un passato più o meno inventato. Concetti come monoculturalità, omogeneità, appartenenza e confini diventano fondamentali. Nell’epoca nazista Heimat fu sinonimo di razza e territorio, una combinazione letale per chi non non era “Tedesco” “National Socialism was the greatest movement towards the destruction of ‘Heimat’ in German history” (Michael Geisler) Dopo la Seconda Guerra Mondiale un sentimento di perdita, di “Heimatlosigkeit”. Globalizzazione permeabilità confini = crescente paura verso lo straniero e la potenziale disgregazione dell’identità nazionale In Germania si affermano posizioni nazionaliste e razziste… …ma allo stesso tempo riemergono differenze locali, folcloristiche, attraverso il regionalismo e separatismo culturale e politico Si cerca di ricostruire un’immagine tedesca: alla nazione viene affidato il compito di difendere la società e la cultura dall’irrompere della realtà.]]>…HEIMAT…: <![CDATA[ …HEIMAT… La parola “Heimat” rimanda sia a uno spazio privato, dove si vive, si è cresciuti (Heimat come “Heim”) che pubblico (Heimat come “Vaterland” e “Nation”) Ci riporta all’idea di comunità, appartenenza, famiglia, tradizioni condivise, memoria e identità: per la maggior parte della gente l’Heimat rappresenta ancora un forte sentimento, parte integrante della propria identità. Mitizzazione della Heimat come luogo universale di utopica appartenenza: “[…] the continual mythification of ‘home’ as an almost universal site of utopian (be)longing.” (Angelika Bammer). “Heimat encompasses […] genuine emotional needs” (Kaes) “Satisfaktionsraum der territorialen Bedürfnisse nach Identität, Sicherheit und aktiver Lebensgestaltung und vom Regionalismus […]“ (Ina-Maria Greverus) Al contrario di “Region”, concetto neutrale e fisico, “Heimat” designa il rapporto soggettivo ed emotivo verso un certo territorio: quindi non è mai un luogo in sé, bensì sempre rapportato al singolo o al gruppo. “Heimat has never been a word about real social forces or real political situations. Instead it has been a myth about the possibility of a community in the face of fragmentation and alienation […]” (Celia Applegate)]]>…und Herta Müller: <![CDATA[ …und Herta Müller Insieme ad altri autori “minoritari” conduce una discussione critica ma necessaria sulla Heimat, smascherando le resistenti forme di fascismo e il loro rapporto con la provincia. „Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache“ (Wilhelm von Humboldt) “Ich mag das Wort nicht so. Ich bin bei dem Wort immer skeptisch […] Wenn die dinge stimmen, […] dann braucht man das Wort nicht. Wenn aber die Umgebung so ist, wie sie in meinem Fall war, also einmal diese Diktatur, dann auch noch diese Minderheit, mit der ich ja den Konflikt wegen der Bücher hatte, dann stimmt das sowieso nicht mehr. Wenn diese Umgebung mich überhaupt nicht akzeptiert, dann kann ich 100 Jahre dort leben und die Fußsohlen nie aus dieser Gegend heben, und ich werde doch nie in einer sogenannten Heimat sein. Die ist dann fremder als alles andere, wo man hinkommt.“ „Ich glaube, das Wort wurde auch missbraucht, das ist ja auch so ein Wort, mit dem man alles anstellen kann […]“ „Natürlich war es Staatsliebe und keine Heimatliebe, denn wenn man das Land als Gegend und die Menschen geliebt hätte, hätte man nicht mehr staatstreu sein können, weil der Staat genau die kaputt gemacht hat.“ “Heimat oder der Betrug der Dinge” (Herta Müller)]]>IDENTITÄT…: <![CDATA[ IDENTITÄT… Identità, straniero, tedesco: concetti polisemici, ricchi di significati, non statici e consolidati, bensì frutto di processi interattivi, di negoziazione. L’identità è sempre più percepita come multidimensionale, decentrata e dinamica “ibridità”, frammentazione Le culture e letterature nazionali sarebbero sempre di più originate dalla prospettiva delle minoranze: alla luce del loro contributo, la concezione di letteratura tedesca dovrebbe essere modificata, rivista. Quello dell’identità è un tema centrale nella Migrantenliteratur di lingua tedesca: il parametro del “Fremde” rappresenta un appiglio, un punto di riferimento per l’identità dei migranti. Per ogni gruppo minoritario la rappresentazione della propria identità è difficile, poiché esso deve esprimersi all’interno di ordini simbolici coniati dalle culture dominanti.]]>…und Herta Müller : <![CDATA[ …und Herta Müller La letteratura della Müller è alla costante ricerca del significato di tali concetti, senza però trovare delle risposte definitive e univoche. In essa vicinanza e estraneità, patria e emigrazione sono legati l’uno con l’altro in un rapporto di paradosso, espressione della condizione del rumeno-tedesco non appartiene né al mondo tedesco né a quello rumeno „Die zwei Seiten ihrer Heimat, Banat und Rumänien […] (Paola Bozzi) La stessa Müller è straniera nella Heimat, e non può quindi essere considerata “Exilautorin“: “wenn Rumänien nicht ihre Heimat war, dann ist Deutschland auch nicht ihr Exil” (Wilhelm Solms)… ..tuttavia, in un’intervista del 1996, alla domanda „Ist oder war die Bundesrepublik ein Exilland für dich?“ l’autrice risponde: “Wahrscheinlich solange, wie Ceausesku an der Macht war“. Cerca un equilibrio fra due diverse lingue e mondi identità vitale, in fermento La Müller è parte di una cultura “[…] Minderheit ist für mich ein sicheres Wort […] Wenn das Wort nicht an mich gebunden ist, dann kann ich auch nichts mehr fordern, ich bin irgendwo dazwischen, ich bin »weder noch« […]]]>Die konzentrische Schrift: <![CDATA[ Die konzentrische Schrift Nella sua letteratura vi è un rapporto di tensione fra le posizioni delle minoranza letteraria tedesca all’estero e la tradizione culturale centrale dell’identità tedesca. Le sue opere non nascono dalla tradizione dell’identità e letteratura tedesca, bensì da una differenza da essa. Questa si riduce man mano l’autrice si avvicina alle basi dell’identità tedesca tramite il movimento della “konzentrische Schrift”, senza però raggiungere il suo nucleo. La „konzentrische Schrift“ nasce da una posizione di „doppelte Ort“: atteggiamento attivo, coinvolto, partecipe da una parte; di emarginazione, esclusione dall’altra. “La ‘konzentrische Schrift’ è espressione di una soggettività nomade, sostanzialmente frammentata e schizofrenica, che è sempre in divenire e si rinnova di continuo” (traduzione libera da Paola Bozzi) La sua è una Poetik des Randes (“poetica del margine”), basata sulla prospettiva di uno sguardo soggettivo e “ostinato”: sguardo soggettivo “fremder Blick”, osservatore esterno Eine Position an der Grenze: “An den Orten, an denen ich bin, kann ich nicht fremd im allgemeinen sein.[…] Zu orten kann man nicht gehören. Man kann […] nicht zu Hause sein […] Wenn das ein Unglück ist, dann ist Fremdsein Unglück. Sonst nicht“ (H. M.) Nell’opera della Müller è evidente che lo sguardo estraneo non rappresenta assolutamente una sfortuna, ma è anzi molto produttivo.]]>Deutsche + Rumänin= Banatschwäbin?: <![CDATA[ Deutsche + Rumänin = Banatschwäbin? Banat: regione multietnica La componente tedesca („Banater Schwaben“) vi giunge già nel 18° sec. Soggetta al potere nazista a partire dalla II Guerra Mondiale, passa poi sotto il controllo del regime comunista, che sottopone la minoranza tedesca a un processo di „romanizzazione“: infine la dittatura di Ceausescu (1965-89). I testi della Müller parlano della terribile esistenza fra due ordini similmente distruttivi: lo Stato rumeno e la comunità tedesca („schwarze Insel“), riserva di ideologie fasciste. Due concetti oppressivi e virili di Heimat: “betrunkene Heimat” vs. “verlogene Heimat” Lo sguardo “ostinato e caparbio”, la precisione e semplicità della sua lingua e il suo atteggiamento di mascheramento derivano dalla volontà di opporsi all’obbligo di allineamento sociale, al divieto di riflessione critica, al dialetto superficiale del Banat. La Müller come rappresentante di una cerchia compatta e isolata che si evolve a partire da e contro la cultura contadina: ci tiene a non parlare con superficialità, ad utilizzare la lingua correttamente e a riflettere su di essa. sfida poetica al “deutscher Frosch” e al “Frosch des Diktators” (spinta all’allineamento): deutscher Frosch come sorvegliante, etnocentrismo, opinione pubblica, che legittima il controllo con la scusa della “conservazione dell’identità”, Deutschtum. Questo primo dittatore diventerà il Frosch des Diktators dello Stato totalitario rumeno. ]]>NESTBESCHMUTZUNG…: <![CDATA[ NESTBESCHMUTZUNG… La Müller descrive la Heimat come “Betrug der Dinge” Critica l’ambiente del Banat, le sue rigide norme, il suo disprezzo verso ogni attività intellettuale… …quindi viene bollata sia dalla comunità tedesca che dal regime rumeno come “Nestbeschmutzerin” ed espulsa da essa: spinta ai margini, ai margini di un gruppo ai margini. „Das Wort ‚normal’ ist nur haltbar im Kollektiv. Es treibt Menschen in die Abhängigkeiten von der Gemeinschaft. Es drückt den Zwang, zur Gemeinschaft zu gehören, tief in den Verstand“ (Herta Müller) Gli autori sovversivi avevano il divieto di pubblicazione, perdendo così la propria ragione di vita: chi non si arrendeva non era semplicemente emarginato, bensì lasciato nelle mani della Securitate. „Die ganze Beziehung in Diktaturen zur Literatur ist ja eine völlig andere als in einer demokratischen Gesellschaft, weil ja Literatur alle Sachen übernimmt, die in der Gesellschaft nicht erlaubt sind. Wo es keine Öffentlichkeit gibt […], wo es keine Gerichte gibt und kein Gesetz respektiert wird, übernimmt die Literatur viele Funktionen, die eigentlich der Literatur fremd sind. Sie kann natürlich die äußeren Zustände nicht ersetzten oder die Freiheit äußern, aber ich glaube, sie schafft es doch, die Macht ein wenig zu kontrollieren. Daher kommt ja auch die Angst vor Literatur oder vor Kunst insgesamt.“ (H.M.)]]>…und Kindheit…: <![CDATA[ …und Kindheit… La Müller non riesce a trovare una soluzione definitiva al conflitto fra passato e presente: passato come momento fondante per odio, tristezza e ipocrisia, in rapporto al quale resta sempre un „Hintersinn“, un legame inscindibile L’autrice smaschera il mito del paese come rifugio, luogo di pace, e demolisce il falso idillio contadino. La nostalgia sentimentale resta una semplice illusione per la Müller La rappresentazione brutale e disincantata dell’infanzia è quasi ossessiva nei suoi testi e di stampo autobiografico „Ich wuchs nicht auf, ich wurde erzogen. Nichts durfte man, man musste alles“. Critica il mondo ottuso della sua infanzia, fatta non di anni felici, bensì “eine Zeit der Erniedrigung und Unterdrückung, eine Zeit der seelischen Unbehaustheit und der Heimatlosigkeit.“ (Paola Bozzi)]]>Slide19: <![CDATA[ Come reazione la bambina sviluppa una atteggiamento di protesta contro valori e tradizioni imposti dalla madre, dal paese e dallo Stato. L’ ”Herztier” dell’infanzia è il centrale nei testi della Müller: esso rappresenta quella parte dell’individuo che rifiuta la disumanizzazione. Il bisogno di poter agire liberamente senza vincoli e limitazione, a costo di passare per l’”Andersdenker”, trova origine nella sua infanzia. „Es war ein Schreiben gegen diese Identität, auch gegen dieses banatschwäbische Dorf, gegen diese sprachlose Kindheit, die alles unterdrückte“. „Es gibt keinen Ort, der nicht, so wie du sagst, antiidyllisch ist. Jeder Ort, jede Umgebung ist dazu in der Lage, einen einzelnen Menschen kaputt zu machen. Überall auf der Welt. In Diktaturen wird es noch einmal verstärkt, weil der Staat noch einen draufsetzt. Darum sind ja Diktaturen so furchtbar. Mir ist das Dorf nicht verhasster und nicht lieber, als andere orte auch. Für mich ist es einfach der ort meiner Kindheit.“ (Herta Müller)]]>HERTA MÜLLER UND ANDERE AUTOREN: <![CDATA[ HERTA MÜLLER UND ANDERE AUTOREN La sua letteratura si avvicina a quella di: Thomas Bernhard Peter Handke Franz Innerhofer]]>Slide21: <![CDATA[ „[…] Thomas Bernhard war sehr wichtig für mich [...] Dann waren auch Handkes frühe Bücher wichtig für mich [...]“ (Herta Müller) „Oder Thomas Bernhard — wenn man an dieses Phänomen deutsche Minderheit und banat-schwäbisches Dorf oder, dann parallel dazu, diesen Staat und diese Diktatur denkt — habe ich aus Thomas Bernhards Büchern über das banat-schwäbische Dorf mehr erfahren als aus jedem anderen buch, das in der Umgebung, in der ich gelebt habe, entstanden ist.„ (Herta Müller) „Ich glaube, Handke hatte die Kenntnis des Details, die er als junger Mensch wie kein anderer beherrschte, völlig zugeschüttet, verkleistert mit Ideologie, sei es Heimat oder obsessives Suchen nach Glück“ (Herta Müller) „[…] was für eine Kindheit ich gehabt habe, und ich entdeckte, dass sie sprachlos gewesen war…[…] Ich schrieb Gedichte, um mich zu vergewissern, dass ich eine Sprache habe, dass es mich gibt. Ich begann, meine Kindheit systematisch aufzubauen.“ (Franz Innerhofer)]]>THOMAS BERNHARD: <![CDATA[ THOMAS BERNHARD ANALOGIE CON LA MÜLLER: Provocazione attraverso i testi e critica della patria e del villaggio Corrispondenza di temi: malattia, morte, freddo Fascino per il macabro, l’agonia e la putrefazione Studio di ciò che si trova negli uomini Esistenza umana come tortura fisica ed interiore Letteratura come risposta all’ambiente sociale ed alla tradizione letteraria]]>PETER HANDKE: <![CDATA[ PETER HANDKE ANALOGIE CON LA MÜLLER Affinità con il mitico, illusione dei sensi come sorgente di nuova esperienza sensoriale Strategie di rappresentazione come problema della creazione d’identità e come smascheramento della funzione della lingua Elaborazione negativa dei ricordi dell’infanzia e dell’adolescenza ]]>Slide24: <![CDATA[ DIFFERENZE RISPETTO ALLA MÜLLER L’Heimkehr è presente solo in Handke I personaggi della Müller sono sempre heimatlos “Zuhause” come fonte di angoscia per la Müller Mondo dei genitori e dei nonni come fonte di candore umano e forza mitica]]>FRANZ INNERHOFER: <![CDATA[ ANALOGIE CON LA MÜLLER Natura percepita come ostile Tema comune dell’infanzia Villaggio e podere del padre come “Identitätsverweigerung“ Assenza di descrizioni esteriori Madre e padre come incarnazione della morale paesana FRANZ INNERHOFER]]>Kindheit in Müller und Innerhofer: <![CDATA[ Kindheit in Müller und Innerhofer Non rappresenta l’inizio di un mondo unico Presenza del milieu paesano Rottura con credenze dell’infanzia felice Liberazione dagli obblighi e paure dell’infanzia attraverso la scrittura Processo del ricordo percepito come doloroso, ma comunque irrinunciabile Rappresentazione infanzia attraverso un’analisi dettagliata Infanzia come periodo di umiliazione, oppressione e Heimatlosigkeit ]]>