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Premium member Presentation Transcript Was ihr wollt!Zur Messung der Zufriedenheit Erich KirchlerFakultät für Psychologie an der Universität WienJuni 2010 : Was ihr wollt!Zur Messung der Zufriedenheit Erich KirchlerFakultät für Psychologie an der Universität WienJuni 2010 Zufriedenheit… ist wahrscheinlich das wichtigste Ziel im Leben…für IndividenPartnerStaat : Zufriedenheit… ist wahrscheinlich das wichtigste Ziel im Leben…für IndividenPartnerStaat Slide 3: Durchschnittliche Zufriedenheit in 148 Nationen von 1995 bis 2009 (aus Veenhoven, 2009; http://worlddatabaseofhappiness.eur.nl/hap_nat/findingreports/RankReport2009-1d.htm) AVERAGE HAPPINESS IN 148 NATIONS 2000-2009How much people enjoy their life-as-a-whole on scale 0 to 10 (Austria: 7.7) Slide 4: Verteilung der Bevölkerung auf Glückskategorien für sieben Einkommens-klassen in den USA 1994 (Easterlin, 2001; aus Stutzer, 2003, S. 76) Was ist Zufriedenheit ?Wovon hängt Zufriedenheit ab ? Wie kann Zufriedenheit gemessen werden ? : Was ist Zufriedenheit ?Wovon hängt Zufriedenheit ab ? Wie kann Zufriedenheit gemessen werden ? Slide 6: Glück und Pro-Kopf-Einkommen in den USA von 1946 bis 1991 (World Database of Happiness, Bureau of Economic Analysis of the U.S. Department of Commerce and U.S. Census Bureau; aus Stutzer, 2003, S. 84) Slide 7: Zusammenhang zwischen Bruttonationalprodukt und Zufriedenheit (nach Easterlin, 1974) Slide 8: Zusammenhang zwischen Bruttonationalprodukt und Zufriedenheit (nach Veenhoven, 1984) Slide 9: Vier Lebensqualitäten (Veenhoven, 2000) Äußere Bedingungen qualities“) Innere Bedingungen („inner qualities“) Möglichkeiten ( „ life chances “ ) Konditionen für ein gutes Leben; ( „ livability of environment“) Lebensqualität einer Region oder eines Landes; z. B. Wohlfahrt Durch Kultur, Friedenssicherung, ökologische Standards). Ein vergleichbares Konzept in der Ökonomie ist der Markt. Fähigkeit für ein gutes Leben; („life ability of the person“) ; subjektive, persönliche Qualitäten für die erfolgreiche Bewältigung von Aufgaben; z. B. physische und mentale Gesundheit, Wissen und Fertigkeiten). In der Ökonomie wird vergleichsweise von Kapital gesprochen. Ergebnisse („life Results“) Nützlichkeit; ( „utility of life“) Handlungen und Ergebnisse von Menschen für gute und sinnvolle Zwecke; z. B. Kindererziehung, moralisch korrekte Lebensführung). Im Vergleich wird in der Ökonomie von öffentlichen Gütern gesprochen. Zufriedenheit; ( „appreciation of life“) “ ; subjektive Wahrnehmung der Lebensqualität, Wohlbefinden oder Glück (z. B. Arbeitszufriedenheit). In der Ökonomie wird vergleichsweise von privatem Profit gesprochen. Konditionen für ein gutes Leben Nützlichkeit (Moralisches Leben) Fähigkeit für ein gutes Leben Zufriedenheit (subjektive Wahr- Nehmung) Slide 10: Messung der Zufriedenheit Im General Social Survey, USA, wird gefragt: „Taken all together, how would you say things are these days – would you say that you are very happy, pretty happy or not too happy?“ Im Eurobarometer Survey werden vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben: „On the whole, are you very satisfied, fairly satisfied, not very satisfied, or not at all satisfied with the life you lead?” Der World Value Survey sieht bei einer ähnlichen Fragestellung zehn Antwortmöglichkeiten vor: „All things considered, how satisfied are you with your life as a whole?“ (1 = dissatisfied; 10 = satisfied). Slide 11: Modell der Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann et al. (1975) Slide 12: Modell der Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann et al. (1975) Allgemeine Merkmale der Arbeitssituation (Ist-Wert) Generelle Bedürfnisse und Erwartungen (Soll-Wert) Konkrete Merkmale der Arbeitssituation (Ist-Wert) Konkrete Bedürfnisse und Erwartungen bezogen auf die Arbeitssituation (Soll-Wert) Differenz Soll-Ist-Wert Stabilisierende Zufriedenheit Diffuse Unzufriedenheit Erhöhung des Anspruchsniveaus Aufrechterhaltung des Anspruchsniveaus Aufrechterhaltung des Anspruchsniveaus Senkung des Anspruchsniveaus Slide 13: Verfälschung der Situations-wahrnehmung Ohne neue Problem-lösungsversuche Neue Problem-lösungsversuche Progressive Arbeits-zufriedenheit Stabilisierte Arbeits-zufriedenheit Resignative Arbeits-zufriedenheit Pseudo-Arbeits-zufriedenheit Fixierte Arbeitsun-zufriedenheit Konstruktive Arbeitsun-zufriedenheit Verarbeitung von Befriedigung und Frustration Richtgröße für weitere Entwicklungen der Bedürfnisse und Erwartungen und der Einstellung zum Arbeitsverhalten Slide 14: Auszug aus dem Arbeits-Beschreibungs-Bogen von Neuberger und Allerbeck (1978) Der Großteil der Menschen gibt an, …… mit dem Leben zufrieden zu sein,… mit der Beziehung zufrieden zu sein,… mit der Arbeit zufrieden zu sein (80-90%) : Der Großteil der Menschen gibt an, …… mit dem Leben zufrieden zu sein,… mit der Beziehung zufrieden zu sein,… mit der Arbeit zufrieden zu sein (80-90%) Beobachtungsstudien sind problematisch, weil Zufriedenheit ein subjektives, von außen kaum erschließbares Phänomen bleibt; Befragungsstudien sind problematisch, weil sie hohe kognitive Leistungen und Bereitschaft dazu verlangen. : Beobachtungsstudien sind problematisch, weil Zufriedenheit ein subjektives, von außen kaum erschließbares Phänomen bleibt; Befragungsstudien sind problematisch, weil sie hohe kognitive Leistungen und Bereitschaft dazu verlangen. Fehlerquellen bei der Messung : Fehlerquellen bei der Messung Subjektivität der Realität Subjektive Strukturen Soziale Erwünschtheit Banale Ereignisse und Stereotypen Verfügbarkeitsheuristik Rekonstruktion und Rationalisierung Präferenzinstabilität Stimmung und Bewertung Differenziertheit Spezifische versus globale Fragen Slide 18: Korrelationen zwischen spezifischer Beziehungszufriedenheit beziehungsweise Häufigkeit des Treffens mit dem Partner und globaler Lebenszufriedenheit unter drei Versuchsbedingungen (Strack, Martin & Schwarz, 1988) Slide 19: Fehlerquellen bei der Messung Subjektivität der Realität Subjektive Strukturen Soziale Erwünschtheit Banale Ereignisse und Stereotypen Verfügbarkeitsheuristik Rekonstruktion und Rationalisierung (Raumarchitektur) Präferenzinstabilität Stimmung und Bewertung (20 Cents-Study) Differenziertheit Spezifische versus globale Fragen Antwortalternativen Slide 20: Hoch- und niedrig frequente Antwortalternativen (Schwarz & Scheuring, 1988) Tagebücher : Tagebücher Zeitstichprobentagebuch (Eintragungen erfolgen zu vorgegebenen Zufallszeiten, mehrmals täglich und über einen längeren Zeitabschnitt hinweg) Ereignistagebuch (Eintragungen erfolgen immer dann, wenn das relevante Ereignis auftritt) Slide 22: Datum: __________ Uhrzeit: __________ (Sollzeit): _______ (Istzeit): _______ Art der Eintragung Zum angegebenen Zeitpunkt Memoriert Vergessen und memoriert Vergessen Geschlafen 1. Wie fühle ich mich gerade? 2. Wie kann ich meine augenblickliche Stimmung genau beschreiben? _______________________________ - o + 4. Wo bin ich gerade? 5. Was mache ich gerade? 6. Wer ist noch anwesend? 7. Wie frei fühle ich mich in der Wahl meiner augenblicklichen Tätigkeit? _______________________________ sehr unfrei o o o o o o o sehr frei 3. Warum fühle ich mich so? _______________________________ Befindenstagebuch (Messung des Befindens und der zeitlichen Dauer) Slide 23: Zeiteinteilung von Frauen und Männern in Allein- und Zweiverdienerfamilien Alleinverdiener-Familie: Mann Alleinverdiener-Familie: Frau Doppelverdiener-Familie: Mann Doppelverdiener-Familie: Frau 21.18% 37.65% 7.53% 38.65% 24.30% 30.70% 9.30% 35.70% 15.50% 35.30% 46.90% 7.30% Erwerbsarbeit Familienarbeit Erholung zu Hause Erholung außer Haus 29.50% 25.40% 28.20% 16.90% Slide 24: Ergebnis? Ergebnis: Männer erwerbstätiger Frauen arbeiten zu Hause 14 min. tägl. länger.Ergebnis: Männer erwerbstätiger Frauen arbeiten zu Hause um 27% tägl. länger.Ergebnis: Hausfrauen verrichten 85% der Hausarbeit; Männer von Hausfrauen erledigen die restlichen 15%.Erwerbstätige Frauen verrichten 74% der Hausarbeit; Männer erledigen die restlichen 26%.Ergebnis: Während die Hausfrauen 306 Minuten täglich im Hauhalt arbeiten, investieren erwerbstätige Frauen nur 188 Minuten, um 39% weniger.Während Männer von Hausfrauen nur 51 Minuten täglich im Haushalt arbeiten, investieren Männer von erwerbstätigen Frauen 65 Minuten, um 27% mehr. 253 (-104) 357 65 (+ 14) 51 Zeitaufwand der Männer für den Haushalt (Min.) 188 (-118) 306 Zeitaufwand der Frauen für den Haushalt (Min.) Erwerbstätige Männer erwerbstätige Frauen Erwerbstätige Männer Hausfrauen You do not have the permission to view this presentation. In order to view it, please contact the author of the presentation.
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Premium member Presentation Transcript Was ihr wollt!Zur Messung der Zufriedenheit Erich KirchlerFakultät für Psychologie an der Universität WienJuni 2010 : Was ihr wollt!Zur Messung der Zufriedenheit Erich KirchlerFakultät für Psychologie an der Universität WienJuni 2010 Zufriedenheit… ist wahrscheinlich das wichtigste Ziel im Leben…für IndividenPartnerStaat : Zufriedenheit… ist wahrscheinlich das wichtigste Ziel im Leben…für IndividenPartnerStaat Slide 3: Durchschnittliche Zufriedenheit in 148 Nationen von 1995 bis 2009 (aus Veenhoven, 2009; http://worlddatabaseofhappiness.eur.nl/hap_nat/findingreports/RankReport2009-1d.htm) AVERAGE HAPPINESS IN 148 NATIONS 2000-2009How much people enjoy their life-as-a-whole on scale 0 to 10 (Austria: 7.7) Slide 4: Verteilung der Bevölkerung auf Glückskategorien für sieben Einkommens-klassen in den USA 1994 (Easterlin, 2001; aus Stutzer, 2003, S. 76) Was ist Zufriedenheit ?Wovon hängt Zufriedenheit ab ? Wie kann Zufriedenheit gemessen werden ? : Was ist Zufriedenheit ?Wovon hängt Zufriedenheit ab ? Wie kann Zufriedenheit gemessen werden ? Slide 6: Glück und Pro-Kopf-Einkommen in den USA von 1946 bis 1991 (World Database of Happiness, Bureau of Economic Analysis of the U.S. Department of Commerce and U.S. Census Bureau; aus Stutzer, 2003, S. 84) Slide 7: Zusammenhang zwischen Bruttonationalprodukt und Zufriedenheit (nach Easterlin, 1974) Slide 8: Zusammenhang zwischen Bruttonationalprodukt und Zufriedenheit (nach Veenhoven, 1984) Slide 9: Vier Lebensqualitäten (Veenhoven, 2000) Äußere Bedingungen qualities“) Innere Bedingungen („inner qualities“) Möglichkeiten ( „ life chances “ ) Konditionen für ein gutes Leben; ( „ livability of environment“) Lebensqualität einer Region oder eines Landes; z. B. Wohlfahrt Durch Kultur, Friedenssicherung, ökologische Standards). Ein vergleichbares Konzept in der Ökonomie ist der Markt. Fähigkeit für ein gutes Leben; („life ability of the person“) ; subjektive, persönliche Qualitäten für die erfolgreiche Bewältigung von Aufgaben; z. B. physische und mentale Gesundheit, Wissen und Fertigkeiten). In der Ökonomie wird vergleichsweise von Kapital gesprochen. Ergebnisse („life Results“) Nützlichkeit; ( „utility of life“) Handlungen und Ergebnisse von Menschen für gute und sinnvolle Zwecke; z. B. Kindererziehung, moralisch korrekte Lebensführung). Im Vergleich wird in der Ökonomie von öffentlichen Gütern gesprochen. Zufriedenheit; ( „appreciation of life“) “ ; subjektive Wahrnehmung der Lebensqualität, Wohlbefinden oder Glück (z. B. Arbeitszufriedenheit). In der Ökonomie wird vergleichsweise von privatem Profit gesprochen. Konditionen für ein gutes Leben Nützlichkeit (Moralisches Leben) Fähigkeit für ein gutes Leben Zufriedenheit (subjektive Wahr- Nehmung) Slide 10: Messung der Zufriedenheit Im General Social Survey, USA, wird gefragt: „Taken all together, how would you say things are these days – would you say that you are very happy, pretty happy or not too happy?“ Im Eurobarometer Survey werden vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben: „On the whole, are you very satisfied, fairly satisfied, not very satisfied, or not at all satisfied with the life you lead?” Der World Value Survey sieht bei einer ähnlichen Fragestellung zehn Antwortmöglichkeiten vor: „All things considered, how satisfied are you with your life as a whole?“ (1 = dissatisfied; 10 = satisfied). Slide 11: Modell der Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann et al. (1975) Slide 12: Modell der Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann et al. (1975) Allgemeine Merkmale der Arbeitssituation (Ist-Wert) Generelle Bedürfnisse und Erwartungen (Soll-Wert) Konkrete Merkmale der Arbeitssituation (Ist-Wert) Konkrete Bedürfnisse und Erwartungen bezogen auf die Arbeitssituation (Soll-Wert) Differenz Soll-Ist-Wert Stabilisierende Zufriedenheit Diffuse Unzufriedenheit Erhöhung des Anspruchsniveaus Aufrechterhaltung des Anspruchsniveaus Aufrechterhaltung des Anspruchsniveaus Senkung des Anspruchsniveaus Slide 13: Verfälschung der Situations-wahrnehmung Ohne neue Problem-lösungsversuche Neue Problem-lösungsversuche Progressive Arbeits-zufriedenheit Stabilisierte Arbeits-zufriedenheit Resignative Arbeits-zufriedenheit Pseudo-Arbeits-zufriedenheit Fixierte Arbeitsun-zufriedenheit Konstruktive Arbeitsun-zufriedenheit Verarbeitung von Befriedigung und Frustration Richtgröße für weitere Entwicklungen der Bedürfnisse und Erwartungen und der Einstellung zum Arbeitsverhalten Slide 14: Auszug aus dem Arbeits-Beschreibungs-Bogen von Neuberger und Allerbeck (1978) Der Großteil der Menschen gibt an, …… mit dem Leben zufrieden zu sein,… mit der Beziehung zufrieden zu sein,… mit der Arbeit zufrieden zu sein (80-90%) : Der Großteil der Menschen gibt an, …… mit dem Leben zufrieden zu sein,… mit der Beziehung zufrieden zu sein,… mit der Arbeit zufrieden zu sein (80-90%) Beobachtungsstudien sind problematisch, weil Zufriedenheit ein subjektives, von außen kaum erschließbares Phänomen bleibt; Befragungsstudien sind problematisch, weil sie hohe kognitive Leistungen und Bereitschaft dazu verlangen. : Beobachtungsstudien sind problematisch, weil Zufriedenheit ein subjektives, von außen kaum erschließbares Phänomen bleibt; Befragungsstudien sind problematisch, weil sie hohe kognitive Leistungen und Bereitschaft dazu verlangen. Fehlerquellen bei der Messung : Fehlerquellen bei der Messung Subjektivität der Realität Subjektive Strukturen Soziale Erwünschtheit Banale Ereignisse und Stereotypen Verfügbarkeitsheuristik Rekonstruktion und Rationalisierung Präferenzinstabilität Stimmung und Bewertung Differenziertheit Spezifische versus globale Fragen Slide 18: Korrelationen zwischen spezifischer Beziehungszufriedenheit beziehungsweise Häufigkeit des Treffens mit dem Partner und globaler Lebenszufriedenheit unter drei Versuchsbedingungen (Strack, Martin & Schwarz, 1988) Slide 19: Fehlerquellen bei der Messung Subjektivität der Realität Subjektive Strukturen Soziale Erwünschtheit Banale Ereignisse und Stereotypen Verfügbarkeitsheuristik Rekonstruktion und Rationalisierung (Raumarchitektur) Präferenzinstabilität Stimmung und Bewertung (20 Cents-Study) Differenziertheit Spezifische versus globale Fragen Antwortalternativen Slide 20: Hoch- und niedrig frequente Antwortalternativen (Schwarz & Scheuring, 1988) Tagebücher : Tagebücher Zeitstichprobentagebuch (Eintragungen erfolgen zu vorgegebenen Zufallszeiten, mehrmals täglich und über einen längeren Zeitabschnitt hinweg) Ereignistagebuch (Eintragungen erfolgen immer dann, wenn das relevante Ereignis auftritt) Slide 22: Datum: __________ Uhrzeit: __________ (Sollzeit): _______ (Istzeit): _______ Art der Eintragung Zum angegebenen Zeitpunkt Memoriert Vergessen und memoriert Vergessen Geschlafen 1. Wie fühle ich mich gerade? 2. Wie kann ich meine augenblickliche Stimmung genau beschreiben? _______________________________ - o + 4. Wo bin ich gerade? 5. Was mache ich gerade? 6. Wer ist noch anwesend? 7. Wie frei fühle ich mich in der Wahl meiner augenblicklichen Tätigkeit? _______________________________ sehr unfrei o o o o o o o sehr frei 3. Warum fühle ich mich so? _______________________________ Befindenstagebuch (Messung des Befindens und der zeitlichen Dauer) Slide 23: Zeiteinteilung von Frauen und Männern in Allein- und Zweiverdienerfamilien Alleinverdiener-Familie: Mann Alleinverdiener-Familie: Frau Doppelverdiener-Familie: Mann Doppelverdiener-Familie: Frau 21.18% 37.65% 7.53% 38.65% 24.30% 30.70% 9.30% 35.70% 15.50% 35.30% 46.90% 7.30% Erwerbsarbeit Familienarbeit Erholung zu Hause Erholung außer Haus 29.50% 25.40% 28.20% 16.90% Slide 24: Ergebnis? Ergebnis: Männer erwerbstätiger Frauen arbeiten zu Hause 14 min. tägl. länger.Ergebnis: Männer erwerbstätiger Frauen arbeiten zu Hause um 27% tägl. länger.Ergebnis: Hausfrauen verrichten 85% der Hausarbeit; Männer von Hausfrauen erledigen die restlichen 15%.Erwerbstätige Frauen verrichten 74% der Hausarbeit; Männer erledigen die restlichen 26%.Ergebnis: Während die Hausfrauen 306 Minuten täglich im Hauhalt arbeiten, investieren erwerbstätige Frauen nur 188 Minuten, um 39% weniger.Während Männer von Hausfrauen nur 51 Minuten täglich im Haushalt arbeiten, investieren Männer von erwerbstätigen Frauen 65 Minuten, um 27% mehr. 253 (-104) 357 65 (+ 14) 51 Zeitaufwand der Männer für den Haushalt (Min.) 188 (-118) 306 Zeitaufwand der Frauen für den Haushalt (Min.) Erwerbstätige Männer erwerbstätige Frauen Erwerbstätige Männer Hausfrauen