CI Grundlagen 2010

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Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen : 

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen Brigitta Wortmann Civil Academy, Mai 2010

Überblick : 

2 Überblick Wie “ticken” Unternehmen in Bezug auf bürgerschaftliches Engagement? Welche Formen der Unterstützung und Partnerschaft gibt es mit Unternehmen? Was verstehen Unternehmen unter CSR / gesellschaftliche Verantwortung? Wie identifiziere ich den richtigen Partner & präsentiere mein Projekt? Ziele

Über was muss ich mir Gedanken machen? : 

3 Über was muss ich mir Gedanken machen? Wer macht eigentlich was, warum und wie? Welches Unternehmen fördert wie? Motivation und Interesse des Unternehmens In welcher Form unterstützt das Unternehmen gesellschaftliche Projekte? Was ist der gegenseitige Nutzen? Was bietet eine Unterstützung des Projektes dem Unternehmen?

Wer? - Informationen über potentielle Unterstützer : 

4 Wer? - Informationen über potentielle Unterstützer Unternehmensform gibt Anhaltpunkte über Unterstützungsverhalten Globales/ regionales/ lokales Unternehmen Mittelständisches Unternehmen/ Großunternehmen Art des Kundenkontaktes/ Filialsystem od. zentraler Standort Eigentümergeführt od. „angestelltes“ Management Welche Themen bearbeitet es? Was will das Unternehmen? Geschäftsportfolio Ziel-/Kundengruppe des Unternehmens Unternehmenswerte CSR Strategie Image

Warum? - Ziele von Corporate Citizenship : 

5 Warum? - Ziele von Corporate Citizenship

Wie? - In welcher Form unterstützt das Unternehmen gesellschaftliche Projekte? : 

6 Wie? - In welcher Form unterstützt das Unternehmen gesellschaftliche Projekte? Herkömmlich > Geld- und Sachmittelspenden … neue Trends Nicht mehr nach dem Gießkannen-Prinzip Gezielte Projektauswahl und -entwicklung Einflussnahme, wie und wo das Geld ausgegeben wird Mehr als der „Goldesel“: Wissen und Zeit Gezielte Einbindung von Mitarbeitern des Unternehmens Bereitstellung von Kompetenz und Wissensvermittlung Mentoring-Programme Abordnungen / Beratung Kooperationen / Partnerschaften

Exkurs: Neue Paradigmen : 

7 Exkurs: Neue Paradigmen Based on: Jackson, Ira and Nelson, Jane, Profits with principles: Seven Strategies for Delivering Value with Values, Doubleday, 2004.

Wie? - Formen und Instrumente : 

8 Wie? - Formen und Instrumente

Nutzen und Risiken von Partnerschaften : 

9 Nutzen und Risiken von Partnerschaften Mögliche Nutzen Berufliche/ Persönliche Entwicklung der wichtigsten Mitarbeiter/innen Besserer Zugang zu Informationen und anderen Netzwerken Größere Reichweite Bessere operative Effizienz Besser geeignete und effektivere Produkte und Leistungen Mehr Innovationen Größere Glaubwürdigkeit Verbesserter Zugang zu Ressourcen Mögliche Risiken Reputation Verlust an Autonomie Interessenkonflikte Abfluss von Ressourcen (Zeit etc.) Umsetzungsprobleme

Informieren! : 

10 Informieren! Internetseiten des Unternehmens (Unternehmensdarstellungen aber auch Pressebereich) Unternehmenspublikationen: Jahresberichte Nachhaltigkeitsberichte Div. Firmenpublikationen Medienberichterstattung Kontaktaufnahme mit PR-/ Pressestellen Lokale & persönliche Kontakte nutzen

Umsetzung der Engagement-Policy Beispiel: Civil Academy : 

11 Umsetzung der Engagement-Policy Beispiel: Civil Academy

Kriterien für bürgerschaftliches EngagementBeispiel: BP in Deutschland : 

12 Kriterien für bürgerschaftliches EngagementBeispiel: BP in Deutschland Integraler Bestandteil des sozialen Umfeldes Reduktion von Einzelspenden zu Gunsten eines langfristigen Engagements in Bildungs- und Sozialprojekte, die verstärkt im Einklang mit Geschäftsstrategie stehen Ausnahme bildet Not- und Katastrophenhilfe Dialog und Zusammenarbeit mit Stakeholdern, um auf berechtigte Anliegen reagieren zu können Agieren zum gegenseitigen Nutzen Kompetenztransfer Einbindung der Mitarbeiter und Unterstützung ihres persönlichen Engagements Fokus: Bildung und bürgerschaftliches Engagement Keine Förderung politischer Parteien, keine weltanschaulichen/ religiösen Themen

Schritte in der Gründungsphase : 

13 Schritte in der Gründungsphase Überblick über Projektbeginn CA Ideensuche & Evaluierung (SWOT) Partnersuche Gemeinsames Brainstorming > intensives Kennen lernen Erarbeitung eines gemeinsamen Projektplanes („Living-Document“) inkl. Kostenkalkulation, Zeitplan, Aufgabenbeschreibung Projektbüro, Grobkonzept Lehrplan) Entscheidung über Durchführung eines Pilotdurchganges Einrichtung & Besetzung Projektbüro Pilotphase …..

SWOT-Analyse zum Projekt NGO-Akademieprojekt : 

14 SWOT-Analyse zum Projekt NGO-Akademieprojekt

Ergebnis Partnersuche: BBE : 

15 Ergebnis Partnersuche: BBE Stärken Bundesweites Netzwerk & tri-sektoral (Dritte Sektor & Staat & Wirtschaft/Arbeitswelt) Breite Kompetenzen im Bereich gesellschaftliches Engagement Starke Vernetzung Offenheit für Zusammenarbeit und für innovative Ansätze Schwächen Komplexe Entscheidungsstrukturen Sehr heterogene Mitgliedschaft & bei Teilen der 3. Sektor Mitgliedern Skepsis gegenüber Wirtschaft Finanzierung alleine bei BP

Gemeinsame Intention von BP & BBE : 

16 Gemeinsame Intention von BP & BBE Konstruktiver Austausch und kreative Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (trisektorale Idee des BBE) Zusammenarbeit auf Augenhöhe Wissen und Methoden aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden in innovativer Weise verbunden und Engagierten zur Verfügung gestellt Wirtschaft liefert einen für sie spezifischen Beitrag zur Stärkung der Bürgergesellschaft Gegenseitiger Nutzen für alle Beteiligten (Teilnehmer & BP & BBE)

Projektidee „Civil Academy“ : 

17 Projektidee „Civil Academy“ Menschen mit guten und kreativen Ideen für ein gesellschaftliches Engagement werden unterstützt und trainiert Vermittlung von Inhalten und Methoden aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft Tandem-Teams aus Experten aus Wirtschaft und Bürgergesellschaft unterrichten Teilnehmer entwickeln ihre konkreten Projektideen weiter und erhalten dafür nachhaltige Unterstützung Feldentwicklung: Vorbild für Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft & Bürgergesellschaft sein Win-Win-Situation durch Wissensaustausch beider Seiten und gemeinsame Arbeit im und am Projekt

Was die Civil Academy für BP bedeutet: : 

18 Was die Civil Academy für BP bedeutet: Beitrag von BP zur CA: finanzielle und personelle Ressourcen sowie planerisch-konzeptionelle Arbeiten Unternehmensspezifisches Engagement (Kompetenztransfer) „First Mover“: neue Form der Zusammenarbeit Vernetzung mit dem gesellschaftlichen Umfeld Stärkt Sozialkompetenz der Mitarbeiter Stärkt Reputation und Anerkennung der Sozialkompetenz des Unternehmens nach innen und außen

Weitere BP Projekte des gesellschaftlichen Engagements (Auswahl), Teil 1 : 

19 Weitere BP Projekte des gesellschaftlichen Engagements (Auswahl), Teil 1 Programme der BP in Deutschland (seit 2004) Matching Fund; Verdopplung der Zeit- und Geldspenden Engagementförderung der Mitarbeiter Motivation und Wertschätzung der Mitarbeitenden SeitenWechsel Einwöchiges „SeitenWechsel“-Praktikum in einer sozialen Institution Heranführen an Zivilgesellschaft und Ausbau von sozialen Kompetenzen Vernetzen mit Gesellschaft

Weitere BP Projekte des gesellschaftlichen Engagements (Auswahl), Teil 2 : 

20 Weitere BP Projekte des gesellschaftlichen Engagements (Auswahl), Teil 2 Civil Academy Kompetenztransfer und Vernetzung mit der Zivilgesellschaft Neue Form der strategischen Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Unternehmen Gegenseitiger Nutzen BP@Schule Netzwerk zwischen BP und Schulen Ziel: Realitätsnahe Sicht auf Unternehmensaktivitäten und Arbeitsleben ermöglichen Nachfrageorientierte und zielgerichtete Vermittlung von Wissen, Material und Ressourcen