Presentation Transcript
Übersicht :Übersicht 1. Formen der Essstörungen
2. Body-Mass-Index
3. Magersucht (Anorexia Nervosa)
4. Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Sucht)
5. Endorphine, Drogen des Körpers
6. Studie der Universität Jena
7. Zahlen und Fakten
8. Medien und ihre Wirkung
9.1 Ursachen für das Entstehen einer Essstörung
- 9.2 Negative Einflüsse durch die Familiensituation
10. Körperliche Folgen
11. Diäten?
12. Pro Ana&Mia
13. Was kann man machen
1. Formen der Essstörungen :1. Formen der Essstörungen Magersucht (Anorexia Nervosa) → Krankhaftes Abnehmen
Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa) → Fressatacken und selbstherbeigeführtes Erbrechen
- Esssucht (Binge Eating) → Unkontrolliertes „Hineinstopfen“
- Sport-Sucht (Anorexia Athletica) → Sucht nach Sport
2. Body-Mass-Index :2. Body-Mass-Index Untergewicht: <19 (<20)
Normalgewicht: 19-24 (20-25)
Übergewicht: 25-30 (26-31)
Adiposita Grad I : 30-35
Adiposita Grad II : 35-40
Adiposita Grad III: >40
BMI unter 18 Jahre (Mädchen) :BMI unter 18 Jahre (Mädchen)
3. Magersucht (Anorexia Nervosa) :3. Magersucht (Anorexia Nervosa) Starkes abnehmen. Entweder durch Nahrungsverweigerung oder durch bulimische Mittel wie:
- Erbrechen
- Abführmittel
- Übermäßiges Trinken
Entwickelt sich oft zu einer Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa)
Oft gestörtes Selbstbild
Gestörtes Selbstbild: :Gestörtes Selbstbild:
4. Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Sucht) :4. Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Sucht) Hungerperioden → plötzliche Anfälle von Fresssucht → Erbrechen oder sonstiger Nahrungsverlust
Grund: gesunkener Insulinspiegel infolge von geringem Blutzucker
Erster Bissen → plötzlicher Anstieg des Blutzuckerspiegels
Insulin ist auf dem Minimum → Gefühl der Sättigung tritt erst nach 20-30 Minuten ein
Häufigkeit der Attacken nimmt mit der Zeit zu: Wöchentlich – Täglich – alle paar Stunden
Bis zu 50000 Kalorien pro Anfall
Oft „Normalgewicht“
Bewusstsein der Krankheit
„Extremes“ Verhalten
5. Endorphine, Drogen des Körpers :5. Endorphine, Drogen des Körpers Endorphine/ „Glückshormone“:
Küssen; Schmerzen; Hunger;
6. Studie der Universität Jena :6. Studie der Universität Jena 43% der jungen Frauen 21% der jungen Männer: Diät in den letzten Monaten
Teilnehmer gaben an: Diäten, Fastentage, Fressanfälle, Sport, Wiegen, Einnahme von Medikamenten zum Gewichtsverlust
Slide 11 :Gestörte Selbstwahrnehmung: Umfrage an Schülerinnen
eines Gymnasiums: 6. Studie der Universität Jena
Slide 12 :7. Zahlen und Fakten
Was heißt das nun eigentlich? :Was heißt das nun eigentlich?
8. Medien und ihre Wirkung :8. Medien und ihre Wirkung Zwei Forscher aus Ontario (Kanada) haben die Maße von 240 Models analysiert und festgestellt, dass etwa acht von zehn Models einen BMI unter 18 besitzen und somit klinisch magersüchtig sind.
Photograph: Oliviero Toscani Model: Isabelle Caro :Photograph: Oliviero Toscani Model: Isabelle Caro
9.1 Ursachen für das Entstehen einer Essstörung :9.1 Ursachen für das Entstehen einer Essstörung Schönheitsideal bestimmt (zu) oft die Wertung in der Gesellschaft
→ Medien
Verhindern „zur Frau zu werden“
Widerstand gegen Lebenspläne der Eltern
Schulischer Druck
Missbrauch:
1.Körperlich, 2.Emotional, 3.Sexuell, 4.Vernachlässigung
Anerkennung (zunächst) durch andere
Selbstkontrolle gibt gutes Gefühl, „Selbstlob“
Gehänselt durch Mitschüler → Anerkennung
9.2 Negative Einflüsse durch die Familiensituation :9.2 Negative Einflüsse durch die Familiensituation Korrektheit
Ordnung
Disziplin
Emotionalität und Austausch von Zärtlichkeiten wird sehr oft abgelehnt
Lust und Sinnlichkeit werden ebenfalls abgelehnt
Ehe der Eltern ist zerbrochen oder ist dabei zu zerbrechen
10. Körperliche Folgen :10. Körperliche Folgen Mädchen: Aussetzten der Menstruation, Jungen: Impotents (Ana)
Reduzierung der Verdauung→Darmträgheit (Ana)
Denk- und Koordinationsfähigkeiten lassen nach (Ana)
Verarbeitungsmechanismen im Gehirn ändern sich → Euphorie schlägt um in Depressionen
Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen → Eingeschränkte Enzym- und Hormonbildung
Magensäure verletzt die Zähne und Schleimhäute
Häufige Magenschmerzen
Starker Haarwuchs
Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsmängel und ein ständiges Frieren
Herzrythmusstörungen
11. Diäten? :11. Diäten? Sinnvoll: Übergewichtige Menschen kommen, mit ärztlichem Rat, durch Ernährungsumstellung in den Normalbereich
Sinnlos: Menschen hecheln Schönheitsidealen nach
→ „Jo-Jo-Effekt“: Körper läuft auf Sparflamme, auch nach der Diät
→ Kalorientabellen?
→ Light-Produkte → Süßstoff → Masthifsmittel in der Tierzucht
→ „Einstiegsdroge“ für „härteres“
→ Idealgewicht, woher kommt das eigentlich?
12. Pro Ana&Mia :12. Pro Ana&Mia 1. Aus Amerika stammende Propagierung eines „Lifestyles“ mit der Magersucht. Therapien werden abgelehnt. Schlankheitswettbewerbe.
2. Internetgruppierung zum Leben mit der Krankheit ohne Isolation. Therapien werden unterstützt.
→ „[…] Für mich ist Ana eine ernstzunehmende Krankheit. Sie hat rein gar nichts mit Lifestyle zu tun und ich wünsche sie niemanden. Sie ist nichts Erstrebenswertes.“
Zitat: www.Sturmweisen.de
13. Was kann man machen? :13. Was kann man machen? Zu einer Beratungsstelle gehen/begleiten
oder Internetberatung
Nicht abwenden/ isolieren
Nach den Hintergründen fragen
→ Mit Einverständnis der Person sogar
Polizei einschalten
Aber: Zu nichts zwingen
Auf sich selbst aufpassen
E-mail: Michael.Grtner@web.de
Die wichtigsten Quellen :Die wichtigsten Quellen www.Essstörungen.net Forum
www.med.uni-jena.de
www.bulimie-zentrum.de
www.raderprograms.com (Englisch)
www.Sturmweisen.de
www.Egonet.de
www.ess-stoerung.de
www.bzga.de Service Beratungsstellen
Buch: Monika Gerlinkhoff „Magersucht und Bulimie – Innenansichten“
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