Architektur der elektronischen Gesundheitskarte

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Architektur der elektronischenGesundheitskarte: 

Architektur der elektronischen Gesundheitskarte Vorlesung: Seminar Medizin Referent: Francesco Iannazzo

Inhaltsverzeichnis: 

Inhaltsverzeichnis Überblick S. 3 Einleitung Was ist die elektronische Gesundheitskarte ? S. 4 Wen betrifft die elektr. Gesundheitskarte? S. 5 Iststand der alten Krankenversichertenkarte S. 6 Was bietet die neue Karte ? S. 7 Wie sieht die elektronische Gesundheitskarte aus ? S. 8 Kleines Anwendungsbeispiel S. 9 Ziele der elektr. Gesundheitskarte S.10 Grundlagen der Architektur Beteiligte S. 11 Gesetze S.12 – S.13 Rahmenarchitektur S.15ff Vorgehensweise/Entwurfsprinzipien Grobe Sicht der Architektur / Komponentenmodell bIT4Health Connector Umsetzung der Rahmenarchitektur in eine Lösungsarchitektur S.24ff Detailliertere Sicht auf die Telematikplattform Einzelne Dienste Sicherheitsvorkehrungen Beispiel eRezept Ticketsystem (virtuelles Dateisystem) Offene Punkte Literaturverzeichnis S.32

Überblick: 

Überblick Ziel des Vortrags Einleitung Was ist die elektronische Gesundheitskarte ? Wen betrifft die elektr. Gesundheitskarte? Iststand der alten Krankenversichertenkarte Was bietet die neue Karte ? Wie sieht die elektronische Gesundheitskarte aus ? Kleines Anwendungsbeispiel Ziele der elektr. Gesundheitskarte Grundlagen der Architektur für Telematikplattform Gesetze Rahmenarchitektur Probleme Vorgehensweise/Entwurfsprinzipien Grobe Sicht der Architektur bIT4Health Connector Umsetzung der Rahmenarchitektur in eine Lösungsarchitektur Detailliertere Sicht auf die Telematikplattform Einzelne Dienste Sicherheitsvorkehrungen Beispiel eRezept Ticketsystem (virtuelles Dateisystem) Offene Punkte Aktueller Stand

Was ist die elektronische Gesundheitskarte ? : 

Was ist die elektronische Gesundheitskarte ? Krankenversichertenkarte Telematikplattform für das Gesundheitswesen Kommunikationsplattform bestehend aus unterschiedlichsten Systemen des Gesundheitswesen Schlüsselkomponente: elektronische Gesundheitskarte Zugangsberechtigung zur Telematikplattform

Wen betrifft die elektr. Gesundheitskarte?: 

Wen betrifft die elektr. Gesundheitskarte? In Zahlen: 80 Mio. Versicherte 21.000 Apotheken 123.000 Ärzte 65.000 Zahnärzte 2.200 Krankenhäuser ca. 270 Krankenkassen

Iststand der alten Krankenversichertenkarte: 

Iststand der alten Krankenversichertenkarte Krankenversichertenkarte mit geringem Speicher Nur administrative Daten gespeichert (Name, Geschlecht, Krankenversicherung etc.) Dient nur Abrechnungszwecken Kein Lichtbild  hoher Missbrauch Papierrezept notwendig Keine Arzneimitteldokumentation Keine zentrale Patientenakte Hoher Verwaltungsaufwand (Arztbriefe, Dokumentation) Patient hat kaum Einblick auf seine medizinischen Daten

Was bietet die neue Karte ? : 

Was bietet die neue Karte ? Smartcard mit höherem Speicher Erweiterte administrative Daten Mehr Sicherheit: durch Lichtbild durch eindeutige digitale Signatur geschützten Zugriff enthält medizinische Daten Ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen: eRezept eArztbrief ePatientenakte eFallakte

Wie sieht die elektronische Gesundheitskarte aus ?: 

Wie sieht die elektronische Gesundheitskarte aus ?

Kleines Anwendungsbeispiel: 

Kleines Anwendungsbeispiel Patient + Patient wird elektronisch erfasst Krankenkasse + Patient eRezept Liest eRezept wird elektronisch weitergeleitet Rechenzentrum Patient +

Ziele der elektr. Gesundheitskarte: 

Ziele der elektr. Gesundheitskarte Kommunikation im Gesundheitswesen verbessern Verwaltungsaufwand senken Qualität der gesundheitlichen Versorgung steigern Kosten senken Patientenrechte stärken

Ausblick: 

Ausblick Grundlagen der Architektur für Telematikplattform Gesetze Rahmenarchitektur Vorgehensweise/Entwurfsprinzipien Grobe Sicht der Architektur/ Komponentenmodell bIT4Health Connector

Wer ist an der Umsetzung beteiligt?: 

Wer ist an der Umsetzung beteiligt? Gesetzgeber bIT4Health (Rahmenarchitektur) Fraunhofer (Lösungsarchitektur) gematik GmbH (Betrieb und Umsetzung der Lösungsarchitektur)

Gesetzliche Vorgaben 1 / 2: 

Gesetzliche Vorgaben 1 / 2 Gesetz zur Modernisierung des Gesundheitswesen (17.Oktober 2003) § 291 SGB (Abs. 2a) Einführung bis 1. Januar 2006 „Sie muss technisch geeignet sein, Authentifizierung, Verschlüsselung, und elektronische Signatur zu ermöglichen' (Abs. 2) Pflichtanwendungen „Verordnungen in elektronischer Form' Berechtigungsnachweis zur Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen (Abs. 3) freiwillige Anwendungen medizinische Notfalldaten Befunde, Diagnosen, Therapien und Behandlungsberichte in elektr. Form zu erfassen (eArztbrief , ePatientenakte) Arzneimitteldokumentation „Patientenfach' Kostendokumentation

Gesetzliche Vorgaben 2 / 2: 

Gesetzliche Vorgaben 2 / 2 Fortsetzung § 291 SGB (Abs. 6) Zugriffe: Einwilligung und Autorisierung durch den Patienten Keine Pauschalen Einwilligungserklärungen Zugriff durch Ärzte nur über Heilberufsausweis (HBA) (Ausnahme eRezept) Letzten 50 Zugriffe müssen protokolliert werden HBA und eGK müssen über „qualifizierte Signatur' verfügen § 68 Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen Darüber hinaus gelten: Bundesdatenschutzgesetz (§4, §6) Ärztliche Schweigepflicht (§ 203 StGB) Landeskrankenhausgesetze

Rahmenarchitektur (bIT4Health): 

Rahmenarchitektur (bIT4Health) Erstellen einer stark abstrahierten Architektur Verbindlich für mögliche Lösungsarchitekturen Aufgaben der Rahmenarchitektur: Identifikation von Geschäftsprozessen andamp; Use Cases Beschreibung der Anwendungs- und Sicherheitsarchitektur der Telematikplattform Festlegen von Systemgrenzen Analyse und Definition von Standards

Rahmenarchitektur (bIT4Health): 

Rahmenarchitektur (bIT4Health) Probleme bei der Umsetzung einer Architektur Komplexität des Projekts Keine einheitlichen Standards Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen Viele verschiedene Akteure Große Anzahl verschiedener Geschäftsprozesse Sicherheit der Kommunikation Sicherheit der Daten

10 Entwurfsprinzipien (Rahmenarchitektur) : 

10 Entwurfsprinzipien (Rahmenarchitektur) Wirtschaftlichkeit Beteiligung Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit Verwaltung von Daten und Anwendung Standards Interoperabilität Informationssicherheit Unabhängigkeit der Anwendungslösungen Anwenderfreundlichkeit Zukunftsfähigkeit

Definierte Sicherheitszieleder Telematikplattform: 

Definierte Sicherheitsziele der Telematikplattform Was muss gewährleistet werden? Authentizität Nutzungsfestlegung Vertraulichkeit Integrität Revisionsfähigkeit Validität Verfügbarkeit Nicht-Abstreitbarkeit von Datenübermittlungen Rechtssicherheit

Systemgrenze Telematikplattform: 

Systemgrenze Telematikplattform

Zugrunde liegendes Komponentenmodell (RA): 

Zugrunde liegendes Komponentenmodell (RA)

bIT4Health Connector: 

bIT4Health Connector Schnittstelle zwischen bIT4Health Client System und Dienste der XML Plattform Anfragen und Antwortnachrichten im XML Format Bietet Funktionen für den Zugriff auf Ressourcen: Kartenterminals Datenspeicher Muss hoch anpassbar sein auf Grund der verschiedenen Primärsysteme Bildet Zusammen mit einer Firewall einen sicheren Access Point in die Telematikplattform

Ausblick: 

Ausblick Umsetzung der Rahmenarchitektur in eine Lösungsarchitektur Detailliertere Sicht auf die Telematikplattform Einzelne Dienste Sicherheitsvorkehrungen Beispiel eRezept Ticketsystem + (virtuelles Dateisystem)

Lösungsarchitektur: 

Lösungsarchitektur Service – Orientierte Architektur Sicherheitsdienste Veschlüsselung / Entschlüsselung / Umschlüsselung Authentizitätsdienst Protokollierungsdienst … Infrastrukturdienste (gematik GmbH) Verzeichnis Dienst (virtuelles Dateisystem) NTP Zeitdienst Lokalisierungs Dienst OID Object Identification Service Anwendungsdienste ePatientenakte, eRezept, eArztbrief

Lösungsarchitektur (Fraunhofer)Gesamtsicht: 

Lösungsarchitektur (Fraunhofer) Gesamtsicht

Funktionsweise am Beispiel eRezept: 

Funktionsweise am Beispiel eRezept

Ticketsystem (Lösungsarchitektur): 

Ticketsystem (Lösungsarchitektur) Nur Tickets werden auf der elektronischen Gesundheitskarte abgelegt Ticket identifiziert: Den Ort der Daten Und die Art der Berechtigung für die Daten Vorteile: relativ unabhängig vom Speicher der Smartcard Hohe Skalierbarkeit des gesamten Systems Geringe Datenmengen Entkopplung von Daten und elektr. Gesundheitskarte hohe Sicherheit der abgelegten Daten

Offene Punkte (Lösungsarchitektur): 

Offene Punkte (Lösungsarchitektur) Datenmodelle für eRezept, ePatientenakte, eArztbrief noch nicht vollständig definiert Keine Aussagen über Performanz und Datenaufkommen der Plattform Rollenkonzept noch nicht für alle Anwendungen spezifiziert Welche Verschlüsselung bzw. Signatur wird für welche Anwendung eingesetzt (asymmetrisch, symmetrisch)

Aktueller Stand: 

Aktueller Stand Einführung der Gesundheitskarte zum 01.01.2007 Umsetzung von Lösungsarchitekturen in Testregionen ePatientenakte vorraussichtlich 2010 - 2012

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Literaturverzeichnis: 

Literaturverzeichnis Quellen: Informationen zu elektr. Gesundheitskarte http://www.die-gesundheitskarte.de (Stand: 15.5.2006) Informationen Rahmen und Lösungsarchitektur http://dimdi.de Dokumente (Stand: 15.5.2006): b4h_Anwendungslandschaften_v1-1.pdf b4h_Komponentenmodell_v1-1.pdf b4h_uberblick_v1-1.pdf egk_gesamtsicht_v1.pdf

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