logging in or signing up Oppelland Vorlesung 2 Weltkrieg und Kalter Krieg Danielle Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINTLite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: (To copy code, click on the text box) Embed: URL: Thumbnail: WordPress Embed Customize Embed The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 1678 Category: Entertainment License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: October 23, 2007 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available. Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript Slide1: Heutiges Thema: Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg 1. Der II. WK 2. Der Zerfall der Anti-Hitler-Koalition 3. Der Verlauf des Ost-West-Konflikts: Zwischen Kaltem Krieg und EntspannungSlide2: 2. Der II. WK a) Entfesselung des Krieges Hitlers Programm: Eroberung der Macht in Deutschland Eroberung von Lebensraum im Osten Eroberung von Kolonie, Stützpunkten im Atlantik nächste Generation: Kampf um die Weltherrschaft qualitativer Unterschied zur Weimarer Revisionspolitik (trotz aller Erfolge bei der Revision des Versailler Vertrags)Slide3: Erfahrung des I. WK: - kein 2-Frontenkrieg - Blitzkriegsstrategie (d.h. kein langer Wirtschaftskrieg) - Rücksicht auf die Heimatfront Voraussetzung: Arrangement mit GB ! Hitler interpretierte brit. appeasement-Politik in diesem Sinne, Wunschdenken (!)Slide4: Umsetzung der „großen Lösung der Lebensraumfrage“ gem. sog. Hoßbach-Protokoll v. 5.11.1937 in 3 Schritten: 1. Anschluß Österreichs (1936-38), von Westmächten geduldet 2. Zerschlagung der CSR (1938/39), Münchner Konferenz: Angliederung des sudetendeutschen Gebiets akzeptiert, aber engl.-frz. Bestandsgarantie für CSR; März 1939 „Erledigung“ der Rest-Tschei ohne Widerstand, aber beginnende westl. Auf- rüstung angesichts von Hitlers Wortbruch 3. Polen: März 1939 engl. Garantieerklärung für Polen, begin- nende Lagerbildung (GB, F u. Polen vs. Dt., It.); Wettlauf nach Moskau > Hitler-Stalin-Pakt sicherte Hitler vor 2-Frontenkrieg!Slide5: b) Blitzkriege 1939 Niederwerfung Polens u. Beginn d. rassist. Besatzungspolitik 1940 Operation Weserübung (Besetzung Norwegens) Mai/Juni: Frankreichfeldzug (Hitler hoffte auf Ausgleich mit GB – erneut vergeblich > ) ab August: Battle of Britain, ohne dt. Sieg abge- brochen! > erste Pläne, die SU anzugreifen noch 1940; Ziel: erneuter BlitzkriegSlide6: 1941 Frühjahr: Balkan-Feldzug (erzwungen durch ital. Probleme) 22. Juni: Beginn d. Überfalls auf die SU Hitlers eigentlicher Krieg (von Anfang an rassist. Vernichtungskrieg wie am Kommissarbefehl u. der Behandlung der Kriegsgefangenen erkennbar; Zusammenhang zur „Endlösung“) Ende Juli erster Rückschlag: dt. Vormarsch für 2 Monate aufgehalten 5./6. Dez.: entscheidender Rückschlag – sowj. Gegenoffensive vor MoskauSlide7: 7. Dezember 1941 jap. Angriff auf Pearl Harbor u. 4 Tage später dt. Kriegserklärung USA Formierung der weltweiten Koalitionen Schon die Störung des dt. Vormarsches im Juli 1941 hatte in Japan endgültig die Entscheidung für die südpazif. Expansion herbeigeführt, die fast zwingend zum Krieg mit den USA führte. Hitlers Entscheidung zum Krieg mit USA – irrational ? Nein! allein würde Japan sehr schnell USA unterliegen; dann USA mit aller Macht gegen Europa 2. deshalb 2 Fronten sowohl für USA wie auch für SU (Problem: ein strategisch koordiniertes Handeln mit Japan kam nie zustande)Slide8: gigantisches Vabanque-Spiel, das darauf basierte, im ersten Halbjahr 1942 die SU doch besiegen zu können u. ein Maß an strategischer Autarkie zu erreichen, daß die USA Hitler nicht mehr gefährden konnten. genau das gelang nicht; spätestens im Winter 1942/43 trat bei Stalingrad die Kriegswende ein! keine dt. Blitzkriege mehr, sondern Übergang zur Defensive u. Hoffen auf das Zerbrechen der „unnatürlichen“ Allianz der Kriegsgegner symbolische Aktionen auf beiden Seiten: „totaler Krieg“ (18.Febr.1943) vs. bedingungslose Kapitulation (24.Jan.1943) Konferenz von CasablancaSlide9: Hoffnung bei Hitler und in seiner Umgebung auf ein Zer- brechen des feindlichen Bündnisses; nicht völlig aus der Luft gegriffen, da es Spannung zwischen den Alliierten gab: Auseinandersetzungen um die „zweite Front“ in Europa (immer wieder aufgeschobenes Versprechen der West- mächte!) u. sowjet. Mißtrauen gegen die kapit. Mächte amerik. Kreditpolitik enttäuschte sowjet. Erwartungen (ab 1944) unterschiedliche Interessen hinsichtlich Nachkriegs- Deutschlands alle Punkte bestanden bei der deutschen Kapitulation fort!Slide10: 2. Der Zerfall der Anti-Hitler-Koalition 3 Sichtweisen: a) traditionelle Lesart: sowjetischer Expansionismus b) Revisionismus: amerik. (Wirtschafts-) Imperialismus c) post-revisionistische Sicht: gegenseitige Fehlperzeptionen im Ergebnis war nicht einmal 2 Jahre nach Kriegsende der Kalte Krieg entbrannt!Slide11: Kalter Krieg: Spannungszustand zwischen zwei Mächten oder Machtblöcken, der jederzeit in offenen Krieg um- schlagen kann Übergang von einer multi- zu einer bipolaren Ordnung Rüstungswettlauf u. Militarisierung des Gleichgewichts- gedankens strukturell nur durch Niederlage oder Aufgabe einer Seite zu lösen (daher werden Phasen der Entspannung immer wieder von erhöhter Spannung abgelöst) You do not have the permission to view this presentation. In order to view it, please contact the author of the presentation.
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WK a) Entfesselung des Krieges Hitlers Programm: Eroberung der Macht in Deutschland Eroberung von Lebensraum im Osten Eroberung von Kolonie, Stützpunkten im Atlantik nächste Generation: Kampf um die Weltherrschaft qualitativer Unterschied zur Weimarer Revisionspolitik (trotz aller Erfolge bei der Revision des Versailler Vertrags)Slide3: Erfahrung des I. WK: - kein 2-Frontenkrieg - Blitzkriegsstrategie (d.h. kein langer Wirtschaftskrieg) - Rücksicht auf die Heimatfront Voraussetzung: Arrangement mit GB ! Hitler interpretierte brit. appeasement-Politik in diesem Sinne, Wunschdenken (!)Slide4: Umsetzung der „großen Lösung der Lebensraumfrage“ gem. sog. Hoßbach-Protokoll v. 5.11.1937 in 3 Schritten: 1. Anschluß Österreichs (1936-38), von Westmächten geduldet 2. Zerschlagung der CSR (1938/39), Münchner Konferenz: Angliederung des sudetendeutschen Gebiets akzeptiert, aber engl.-frz. Bestandsgarantie für CSR; März 1939 „Erledigung“ der Rest-Tschei ohne Widerstand, aber beginnende westl. Auf- rüstung angesichts von Hitlers Wortbruch 3. Polen: März 1939 engl. Garantieerklärung für Polen, begin- nende Lagerbildung (GB, F u. Polen vs. Dt., It.); Wettlauf nach Moskau > Hitler-Stalin-Pakt sicherte Hitler vor 2-Frontenkrieg!Slide5: b) Blitzkriege 1939 Niederwerfung Polens u. Beginn d. rassist. Besatzungspolitik 1940 Operation Weserübung (Besetzung Norwegens) Mai/Juni: Frankreichfeldzug (Hitler hoffte auf Ausgleich mit GB – erneut vergeblich > ) ab August: Battle of Britain, ohne dt. Sieg abge- brochen! > erste Pläne, die SU anzugreifen noch 1940; Ziel: erneuter BlitzkriegSlide6: 1941 Frühjahr: Balkan-Feldzug (erzwungen durch ital. Probleme) 22. Juni: Beginn d. Überfalls auf die SU Hitlers eigentlicher Krieg (von Anfang an rassist. Vernichtungskrieg wie am Kommissarbefehl u. der Behandlung der Kriegsgefangenen erkennbar; Zusammenhang zur „Endlösung“) Ende Juli erster Rückschlag: dt. Vormarsch für 2 Monate aufgehalten 5./6. Dez.: entscheidender Rückschlag – sowj. Gegenoffensive vor MoskauSlide7: 7. Dezember 1941 jap. Angriff auf Pearl Harbor u. 4 Tage später dt. Kriegserklärung USA Formierung der weltweiten Koalitionen Schon die Störung des dt. Vormarsches im Juli 1941 hatte in Japan endgültig die Entscheidung für die südpazif. Expansion herbeigeführt, die fast zwingend zum Krieg mit den USA führte. Hitlers Entscheidung zum Krieg mit USA – irrational ? Nein! allein würde Japan sehr schnell USA unterliegen; dann USA mit aller Macht gegen Europa 2. deshalb 2 Fronten sowohl für USA wie auch für SU (Problem: ein strategisch koordiniertes Handeln mit Japan kam nie zustande)Slide8: gigantisches Vabanque-Spiel, das darauf basierte, im ersten Halbjahr 1942 die SU doch besiegen zu können u. ein Maß an strategischer Autarkie zu erreichen, daß die USA Hitler nicht mehr gefährden konnten. genau das gelang nicht; spätestens im Winter 1942/43 trat bei Stalingrad die Kriegswende ein! keine dt. Blitzkriege mehr, sondern Übergang zur Defensive u. Hoffen auf das Zerbrechen der „unnatürlichen“ Allianz der Kriegsgegner symbolische Aktionen auf beiden Seiten: „totaler Krieg“ (18.Febr.1943) vs. bedingungslose Kapitulation (24.Jan.1943) Konferenz von CasablancaSlide9: Hoffnung bei Hitler und in seiner Umgebung auf ein Zer- brechen des feindlichen Bündnisses; nicht völlig aus der Luft gegriffen, da es Spannung zwischen den Alliierten gab: Auseinandersetzungen um die „zweite Front“ in Europa (immer wieder aufgeschobenes Versprechen der West- mächte!) u. sowjet. Mißtrauen gegen die kapit. Mächte amerik. Kreditpolitik enttäuschte sowjet. Erwartungen (ab 1944) unterschiedliche Interessen hinsichtlich Nachkriegs- Deutschlands alle Punkte bestanden bei der deutschen Kapitulation fort!Slide10: 2. Der Zerfall der Anti-Hitler-Koalition 3 Sichtweisen: a) traditionelle Lesart: sowjetischer Expansionismus b) Revisionismus: amerik. (Wirtschafts-) Imperialismus c) post-revisionistische Sicht: gegenseitige Fehlperzeptionen im Ergebnis war nicht einmal 2 Jahre nach Kriegsende der Kalte Krieg entbrannt!Slide11: Kalter Krieg: Spannungszustand zwischen zwei Mächten oder Machtblöcken, der jederzeit in offenen Krieg um- schlagen kann Übergang von einer multi- zu einer bipolaren Ordnung Rüstungswettlauf u. Militarisierung des Gleichgewichts- gedankens strukturell nur durch Niederlage oder Aufgabe einer Seite zu lösen (daher werden Phasen der Entspannung immer wieder von erhöhter Spannung abgelöst)