logging in or signing up 181105 Belly Download Post to : URL : Related Presentations : Share Add to Flag Embed Email Send to Blogs and Networks Add to Channel Uploaded from authorPOINTLite Insert YouTube videos in PowerPont slides with aS Desktop Copy embed code: (To copy code, click on the text box) Embed: URL: Thumbnail: WordPress Embed Customize Embed The presentation is successfully added In Your Favorites. Views: 63 Category: Entertainment License: All Rights Reserved Like it (0) Dislike it (0) Added: October 24, 2007 This Presentation is Public Favorites: 0 Presentation Description No description available. Comments Posting comment... Premium member Presentation Transcript “Wohin schauen wir? Was sehen wir?„: “Wohin schauen wir? Was sehen wir?„ Von Felix Rohr, 18.11.05Worum geht`s?: Worum geht`s? Grundlagen: -Wie sehen wir? -Was ist ein Experiment? Allgemein: -Aufmerksamkeitsprozesse in der Szenenwahrnehmung -Repräsentation der gesehenen Szene Physiologische Grundlagen: Physiologische Grundlagen Eigenschaften der Retina: Eigenschaften der Retina In der Retina liegen lichtsensitive Rezeptoren Die Zapfen sind für die Farbwahrnehmung verantwortlich Die Stäbchen für die Hell-Dunkel-Wahrnehmung In der Fovea sind die meisten Zapfen der Retina konzentriertEigenschaften der Retina: Eigenschaften der Retina Nur die Fovea kann uns ein scharfes Bild sehen lassen Deswegen wird das Bild über die flexible Linse auch immer auf die Fovea scharfgestelltSo sehen wir tatsächlich: So sehen wir tatsächlich Sakkaden: Sakkaden Unser Auge führt beständig Sprünge durch, um unser Bild auf der Fovea zu reorientieren Ein solcher Sprung dauert etwa 30ms und das Auge ruht dann ca.300ms auf dem neuen Fixationspunkt Dient zum Ausgleich von eigenen und äußeren Bewegungen und zur Blick-KontrolleBlick-Kontrolle in der Szenenwahrnehmung: Blick-Kontrolle in der Szenenwahrnehmung Warum ist die Blick-Kontolle so ein wichtiges Thema in der Szenenwahrnehmung? Wie untersucht man die Blickkontrolle?Das klassische Experiment: Das klassische Experiment Unabhängige Variable (UV) Abhängige Variable (AV) Hypothesen: Ho: Die Aufmerksamkeit liegt an der Stelle, die das Auge fixiert H1:Die Aufmerksamkeit liegt nicht an der Stelle, die das Auge fixiert. Weitere Faktoren: -Stabile Rahmenbedingungen -geeignet große Stichprobe -Reliabilität und Validität der MeßinstrumenteUntersuchungsmethoden: UntersuchungsmethodenBlick-Kontrolle und Szenenwahrnehmung: Blick-Kontrolle und SzenenwahrnehmungWas sind Kriterien des Informationsgehalts in einer Szene?: Was sind Kriterien des Informationsgehalts in einer Szene? 2 Ansätze: -Die Verarbeitung basiert auf dem Stimulus > Bottom-Up Verarbeitung -Das Gedächnis lenkt die Informationssuche >Top-Down VerarbeitungStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick KontrolleStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick Kontrolle Zunächst werden Bildteile analysiert und eine „Statistik“ über deren Eigenschaften erstellt Dann werden Anhand der Eigenschaften bestimmte Bildteile öfters fixiert Es erwies sich, dass Elemente öfters fixiert werden, die sich von ihrer Umgebung stark Unterscheiden (Farbe, Intensität, Kontrast,Randform..) Der Betrachter erstellt sich anhand dieser Informationen unbewusst eine Karte der SalienzStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick KontrolleStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick KontrolleStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick Kontrolle Die Annahme ist das Jede Sakkade eine neue Salienzkarte gezeichnet wird (Punkt-zu-Punkt-Repräsentation) Dabei wird eine Hemmung aktiv, die verhindert, dass der Blick die ganze Zeit zwischen den beiden salientesten Punkten hin und her pendelt Versuche ergaben, dass aber noch andere Einflussfaktoren die „Route“ beeinflussenGedächnis basierte Blick Kontrolle: Gedächnis basierte Blick Kontrolle Blick Kontrolle unter Einfluss des Kurzzeit-Gedächnis Vergleich mit Szenen aus dem Langzeit-Gedächnis Einfluss von Zielen und Plänen und Aufgaben bezogenes Wissen Der Einfluss des Vorwissens kann größer sein als der SalienzplanDie Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Wie ermöglicht uns unser relativ kleines scharfes Sichtfeld ein so reichhaltiges Bild? So sehen wir tatsächlich: So sehen wir tatsächlich Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Annahme 1: Jede Fixation wird kurz erinnert und mit den folgenden Fixationen zu einem Bild zusammengefügt Annahme 2: Es wird ein abstrakter schematischer Plan des räumlichen „Layouts“ einer Szene erschaffen.Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Experiment 1: Die AlTeRnAtIvE sChRiFtDie Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Experiment 2: http://viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/demos.html CasablancaFilmausschnitt: Casablanca Filmausschnitt Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Unsere Wahrnehmung ist nicht überall gleich dicht. A B 2 1Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Sind langzeiterinnerte Szenen so repräsentiert wie Szenen die im Kurzzeitgedächnis gespeichert sind? Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Experiment:Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Bei anschließender Befragung des Versuchspersonen solcher und ähnlicher Experimente, gaben sie öfters an mehr gesehen zu haben als eigentlich auf den Bildern zu erkennen war. Woran liegt das? Grenzerweiterung: Grenzerweiterung Grenzerweiterung: Grenzerweiterung Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Der Effekt der Grenzerweiterung wirkt sich in Nahaufnahmen stärker aus als in Weitwinkelaufnahmen Weitere Befunde zur Grenzerweiterung Die Vorstellung eines szenischen Hintergrunds allein reicht aus um diesen Effekt für hintergrundlose Objekte zu erzielen. Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen „Für den Geist ist das Betrachten einer Fotographie von einer Szene wie ein Blick aus dem Fenster in die Welt. Die Welt geht auch außerhalb der Fensterrahmen noch weiter“ -Helene Intraub, University of Delaware Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Die Grenzerweiterung stellt ein weiteres Indiz dafür dar, dass das was wir sehen nicht gleich das ist, was wir wahrnehmen. Des Weiteren wird diskutiert, in wie weit unsere Aufmerksamkeit tatsächlich mit unserer Blickposition zusammenhängt. Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Annahme 1: Jede Fixation wird kurz erinnert und mit den folgenden Fixationen zu einem Bild zusammengefügt Experiment zur Blindheit gegenüber globalen Szenenveränderungen: Experiment zur Blindheit gegenüber globalen Szenenveränderungen Es wurde untersucht in wie weit globale Veränderungen in einer Szene wahrgenommen werden. Hier handelt es sich aber nicht um langsam fließende Bewegungen, sondern um plötzliche Veränderungen der ganzen Szene.Auswertung: Auswertung Probanden entdeckten durchschnittlich nur 2,66% der Veränderungen. Damit ist bewiesen, dass bei der Betrachtung komplexer Szenen keine Punkt-zu.Punkt Repräsentation vorliegt. Die Ergebnisse deuten auf eine von der Szene abstrahierte Repräsentation hin die über Sakkaden funktional ist. You do not have the permission to view this presentation. In order to view it, please contact the author of the presentation.
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Allgemein: -Aufmerksamkeitsprozesse in der Szenenwahrnehmung -Repräsentation der gesehenen Szene Physiologische Grundlagen: Physiologische Grundlagen Eigenschaften der Retina: Eigenschaften der Retina In der Retina liegen lichtsensitive Rezeptoren Die Zapfen sind für die Farbwahrnehmung verantwortlich Die Stäbchen für die Hell-Dunkel-Wahrnehmung In der Fovea sind die meisten Zapfen der Retina konzentriertEigenschaften der Retina: Eigenschaften der Retina Nur die Fovea kann uns ein scharfes Bild sehen lassen Deswegen wird das Bild über die flexible Linse auch immer auf die Fovea scharfgestelltSo sehen wir tatsächlich: So sehen wir tatsächlich Sakkaden: Sakkaden Unser Auge führt beständig Sprünge durch, um unser Bild auf der Fovea zu reorientieren Ein solcher Sprung dauert etwa 30ms und das Auge ruht dann ca.300ms auf dem neuen Fixationspunkt Dient zum Ausgleich von eigenen und äußeren Bewegungen und zur Blick-KontrolleBlick-Kontrolle in der Szenenwahrnehmung: Blick-Kontrolle in der Szenenwahrnehmung Warum ist die Blick-Kontolle so ein wichtiges Thema in der Szenenwahrnehmung? Wie untersucht man die Blickkontrolle?Das klassische Experiment: Das klassische Experiment Unabhängige Variable (UV) Abhängige Variable (AV) Hypothesen: Ho: Die Aufmerksamkeit liegt an der Stelle, die das Auge fixiert H1:Die Aufmerksamkeit liegt nicht an der Stelle, die das Auge fixiert. Weitere Faktoren: -Stabile Rahmenbedingungen -geeignet große Stichprobe -Reliabilität und Validität der MeßinstrumenteUntersuchungsmethoden: UntersuchungsmethodenBlick-Kontrolle und Szenenwahrnehmung: Blick-Kontrolle und SzenenwahrnehmungWas sind Kriterien des Informationsgehalts in einer Szene?: Was sind Kriterien des Informationsgehalts in einer Szene? 2 Ansätze: -Die Verarbeitung basiert auf dem Stimulus > Bottom-Up Verarbeitung -Das Gedächnis lenkt die Informationssuche >Top-Down VerarbeitungStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick KontrolleStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick Kontrolle Zunächst werden Bildteile analysiert und eine „Statistik“ über deren Eigenschaften erstellt Dann werden Anhand der Eigenschaften bestimmte Bildteile öfters fixiert Es erwies sich, dass Elemente öfters fixiert werden, die sich von ihrer Umgebung stark Unterscheiden (Farbe, Intensität, Kontrast,Randform..) Der Betrachter erstellt sich anhand dieser Informationen unbewusst eine Karte der SalienzStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick KontrolleStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick KontrolleStimulus basierte Blick Kontrolle: Stimulus basierte Blick Kontrolle Die Annahme ist das Jede Sakkade eine neue Salienzkarte gezeichnet wird (Punkt-zu-Punkt-Repräsentation) Dabei wird eine Hemmung aktiv, die verhindert, dass der Blick die ganze Zeit zwischen den beiden salientesten Punkten hin und her pendelt Versuche ergaben, dass aber noch andere Einflussfaktoren die „Route“ beeinflussenGedächnis basierte Blick Kontrolle: Gedächnis basierte Blick Kontrolle Blick Kontrolle unter Einfluss des Kurzzeit-Gedächnis Vergleich mit Szenen aus dem Langzeit-Gedächnis Einfluss von Zielen und Plänen und Aufgaben bezogenes Wissen Der Einfluss des Vorwissens kann größer sein als der SalienzplanDie Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Wie ermöglicht uns unser relativ kleines scharfes Sichtfeld ein so reichhaltiges Bild? So sehen wir tatsächlich: So sehen wir tatsächlich Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Annahme 1: Jede Fixation wird kurz erinnert und mit den folgenden Fixationen zu einem Bild zusammengefügt Annahme 2: Es wird ein abstrakter schematischer Plan des räumlichen „Layouts“ einer Szene erschaffen.Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Experiment 1: Die AlTeRnAtIvE sChRiFtDie Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Experiment 2: http://viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/demos.html CasablancaFilmausschnitt: Casablanca Filmausschnitt Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Unsere Wahrnehmung ist nicht überall gleich dicht. A B 2 1Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Sind langzeiterinnerte Szenen so repräsentiert wie Szenen die im Kurzzeitgedächnis gespeichert sind? Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Experiment:Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Bei anschließender Befragung des Versuchspersonen solcher und ähnlicher Experimente, gaben sie öfters an mehr gesehen zu haben als eigentlich auf den Bildern zu erkennen war. Woran liegt das? Grenzerweiterung: Grenzerweiterung Grenzerweiterung: Grenzerweiterung Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Der Effekt der Grenzerweiterung wirkt sich in Nahaufnahmen stärker aus als in Weitwinkelaufnahmen Weitere Befunde zur Grenzerweiterung Die Vorstellung eines szenischen Hintergrunds allein reicht aus um diesen Effekt für hintergrundlose Objekte zu erzielen. Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen „Für den Geist ist das Betrachten einer Fotographie von einer Szene wie ein Blick aus dem Fenster in die Welt. Die Welt geht auch außerhalb der Fensterrahmen noch weiter“ -Helene Intraub, University of Delaware Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Die Grenzerweiterung stellt ein weiteres Indiz dafür dar, dass das was wir sehen nicht gleich das ist, was wir wahrnehmen. Des Weiteren wird diskutiert, in wie weit unsere Aufmerksamkeit tatsächlich mit unserer Blickposition zusammenhängt. Die Repräsentation visueller Szenen: Die Repräsentation visueller Szenen Annahme 1: Jede Fixation wird kurz erinnert und mit den folgenden Fixationen zu einem Bild zusammengefügt Experiment zur Blindheit gegenüber globalen Szenenveränderungen: Experiment zur Blindheit gegenüber globalen Szenenveränderungen Es wurde untersucht in wie weit globale Veränderungen in einer Szene wahrgenommen werden. Hier handelt es sich aber nicht um langsam fließende Bewegungen, sondern um plötzliche Veränderungen der ganzen Szene.Auswertung: Auswertung Probanden entdeckten durchschnittlich nur 2,66% der Veränderungen. Damit ist bewiesen, dass bei der Betrachtung komplexer Szenen keine Punkt-zu.Punkt Repräsentation vorliegt. Die Ergebnisse deuten auf eine von der Szene abstrahierte Repräsentation hin die über Sakkaden funktional ist.